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Touristinfos__Kapstadt

[Letzte Aktualisierung: 21. August 2012]


▼ Fakten & Besonderheiten ▼ Klima & Reisezeit ▼ Sightseeing & Touren
▼ Stadtplan ▼ Sicherheit
▼ Hinkommen ▼ Auskünfte


[GAY GUIDE_Kapstadt] [HOTELS_Kapstadt] [WETTER_Kapstadt]


_FAKTEN & BESONDERHEITEN



2009 wählten die Leser des führenden US-Reisemagazins TRAVEL+LEISURE Kapstadt auf Platz 2 der weltbesten Städte. Die "WorldBest"-Umfrage des renommierten Magazins mit einer monatlichen Auflage von knapp 1 Million Exemplaren wird jährlich in mehreren Kategorien durchgeführt. Dabei landete die Stadt am Tafelberg bereits mehrmals unter den Top 20 der weltbesten Städteziele.


© South Africa Tourism

Seit dem offiziellen Ende der jahrzehntelangen Apartheid – der Politik der Rassentrennung – im Jahre 1991 ist Südafrika zu einem beliebten Fernreiseziel geworden.
Spricht man von Südafrika, so meinen viele eigentlich Kapstadt und die Provinz Western Cape, wo die bevorzugten Urlaubsziele liegen: die schmucken Kleinstädte der Winelands (Weinanbaugebiete), die Badeorte entlang der berühmten Garden Route und die besten Wildtierreservate für Fotosafaris.
Kapstadt und Western Cape sind ideal für eine Kombination aus Stadt-, Natur- und Strandurlaub – mit dem schwulen Sahnehäubchen obendrauf. Eine gut ausgebaute Infrastruktur macht das Reisen sehr bequem.

Mit 2,9 Millionen Einwohnern ist Kapstadt nach Johannesburg und Durban drittgrößte Stadt Südafrikas. Kapstadt ist eine moderne und gut funktionierende Metropole nach westlichem Standard. Die Lage am Tafelberg und atemberaubende Landschaften ringsum machen sie zweifellos zu einer der attraktivsten Städte der Welt.
Kapstadt wurde 1652 von Holländern als erste Stadt im heutigen Südafrika gegründet, weshalb sie bis heute auch Mother City, die "Mutter aller Städte" genannt wird. An die holländische Kolonialzeit, in der die Vertreibung der schwarzen Bevölkerung ihren Anfang nahm, erinnern nicht nur Afrikaans – neben Zulu, Xhosa und Englisch eine von insgesamt 11 offiziellen Amtssprachen im heutigen Südafrika – sondern auch viele Straßennamen.
Aber auch die britische Kolonialherrschaft von 1814 bis 1910 sowie zahlreiche deutsche Einwanderer hinterließen ihre Spuren im Stadtbild. Laut offiziellen Zahlen leben heute an die 100.000 Deutsche bzw. Deutschsprachige in Kapstadt.

Die größten Umwälzungen erlebte die Stadt jedoch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die Minderheit der Weißen die Macht ergriff und ab 1948 im ganzen Land die Politik der Rassentrennung zur Staatsdoktrin erhob und in die Tat umsetzte. Die Folgen der jahrzehntelangen Apartheid gegenüber der schwarzen und farbigen Mehrheitsbevölkerung in allen Bereichen von Gesellschaft und Wirtschaft sind bis heute spürbar – und sichtbar.
Bereits auf der Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt wird man als Tourist unweigerlich Augenzeuge der oft slumartigen Siedlungen, Townships genannt, in die die Schwarzen zwangsweise umgesiedelt wurden. Scheinbar endlos und von meterhohem Stacheldraht eingezäunt breiten sie sich beiderseits der Autobahn aus. Ein Anblick, den man erst einmal verdauen muss. Und ein Anblick, der sich, wie man noch feststellen wird, in fast jeder größeren Stadt wiederholt. Noch heute gibt es im Zentrum von Kapstadt Brachflächen wie den District Six, wo noch in den 1980er Jahren von Schwarzen bewohnte Viertel dem Erdboden gleichgemacht wurden.

© South Africa Tourism

Obwohl es in Kapstadt die meisten weißen Oppositionellen des Apartheidregimes gab, sind die Folgen der Rassentrennung hier am deutlichsten sichtbar. Keine andere Großstadt Südafrikas erscheint dem Touristen so europäisch und weiß wie Kapstadt – zumindest in den Teilen, in denen sich Touristen in der Regel aufhalten. Das fällt sofort auf, denn der Anteil der Weißen an der Gesamtbevölkerung Südafrikas beträgt knapp 10 Prozent, der der Schwarzen hingegen knapp 80 Prozent.
In den guten Wohnlagen – also das gesamte Stadtzentrum und die Vororte an den Küsten - dominiert weiß als Hautfarbe. Das gilt auch für die Verteilung des Wohlstands. Langsam ändern sich zwar die Verhältnisse, aber es wird noch viele Jahre dauern, bis auch die ökonomischen Folgen der Apartheid überwunden sind.

Bis heute ist es ein Phänomen – und ein Glücksfall für Südafrika – dass der Übergang von der Apartheid zur Demokratie mit der Machtübernahme durch die schwarze Mehrheit so friedlich verlief.
Das ist zu großen Teilen der Verdienst von Nelson Mandela, der Symbolfigur des schwarzen Widerstands. Mandela, der 1994 erster schwarzer Präsident des Landes wurde, rief schon am Tag seiner Freilassung nach 27 Jahren Gefängnis im Februar 1990 in Kapstadt zu Gewaltlosigkeit und Versöhnung zwischen Weißen und Schwarzen auf. Und noch heute gehört es zu den schönen, bewegenden Erfahrungen eines (weißen) Touristen in Kapstadt, von Schwarzen willkommen geheißen und mit einem Lächeln empfangen zu werden. Das macht einem die Stadt sympathisch.

Wer seinen Urlaub nur in Kapstadt verbringt, sollte immer daran denken, dass die Stadt nicht repräsentativ, sondern nur ein Ausschnitt von Südafrika ist – allerdings einer der schönsten, die das Land zu bieten hat.
Tatsache ist auch, dass Kapstadt nicht – wie fälschlicherweise oft geschrieben wird – am südlichsten Punkt Afrikas und damit auch nicht zwischen Atlantik und Indischem Ozean liegt. Das Kap der Guten Hoffnung ist nicht die Südspitze des Kontinents, sondern Kap Agulhas - und das liegt rund 200 Kilometer östlich.




_STADTPLAN



[Größere Kartenansicht - mit Street View]

_HINKOMMEN


Von Deutschland, Österreich und der Schweiz beträgt die Flugzeit nach Südafrika rund 10,5 Stunden. Da es in der mitteleuropäischen Sommerzeit keinen Zeitunterschied gibt und die meisten Flüge Nachtflüge sind (kein Jetlag!), ist der Flug ans Kap weniger anstrengend als viele andere Langstreckenflüge.
Nach Kapstadt gibt es nur wenige Nonstop-Verbindungen, die meisten Flüge erfolgen über den Flughafen Johannesburg (JNB), der als internationales Drehkreuz über zahlreiche Verbindungen in alle Welt verfügt. Von Johannesburg gibt es halbstündlich Weiterflüge nach Kapstadt (Flugzeit ca. 2 Stunden).

Die nationale Fluggesellschaft SOUTH AFRICAN AIRWAYS (SAA) bietet tägliche Direktflüge von Frankfurt (10 pro Woche), München sowie von Zürich und Wien nach Johannesburg an, ebenso fliegen LUFTHANSA, SWISS und AUSTRIAN AIRLINES täglich bzw. mehrmals wöchentlich nach Johannesburg. TUIFLY bedient nonstop die Route München-Kapstadt.

In der Nebensaison (April-Juni) sind die Flüge am günstigsten, in der Hochsaison (Dezember-März) spürbar teurer.
Unser Tipp: Wer neben den Abflughäfen Frankfurt, München, Zürich und Wien auch andere Airports wie Amsterdam oder London einbezieht und neben Johannesburg noch einen 2. Stopp z.B. in den Vereinigten Arabischen Emiraten einlegt, hat wesentlich mehr Airlines und Flüge zur Auswahl. So fliegen ETIHAD AIRWAYS (über Abu Dhabi) und EMIRATES (über Dubai) von mehreren Städten in Deutschland sowie Zürich und Wien teilweise täglich nach Kapstadt.

Kapstadts internationaler Flughafen ist rund 23 km von der City entfernt. Eine öffentliche Verkehrsanbindung existiert nicht. In die City nimmt man ein Taxi oder den Mietwagen, den man am besten bereits zuhause gebucht hat. Manche Hotels oder Gästehäuser holen Touristen auch vom Flughafen ab.


_KLIMA & REISEZEIT


Das Klima am Kap ist mediterran und mild. Die Jahreszeiten sind denen auf der Nordhalbkugel entgegengesetzt.
Dezember-März, wenn bei uns Winter herrscht, ist die beste Reisezeit für Kapstadt und Südafrika. Dann ist Sommer in Kapstadt und es ist warm, sehr sonnig und trocken mit durchschnittlichen Tageswerten von 27°C und Nachtwerten um 16°C.
In den Wintermonaten Mai-Juli regnet es häufig, mitunter wird es unangenehm kühl. Tagsüber sind es dann durchschnittlich 18°C, nachts 8°C (gelegentlich noch weniger). Wer im südafrikanischen Winter ans Kap reist, sollte nicht nur an Sommerkleidung denken.

Für Surfer ist der Frühling von August-Oktober Top-Saison, wenn fast permanent ein berüchtigter Sturmwind bläst. Er wird von Einheimischen Cape Doctor genannt, weil er den ganzen Dreck in der Luft wegbläst, auf den Tafelberg die typische "Tischdecke" aus Wolken legt (s. Foto) und für brillante Lichtverhältnisse sorgt. Wegen Letzterem ist Kapstadt besonders bei Modefotografen aus aller Welt beliebt. Windig, wenn auch nicht so stark wie "Cape Doctor", bleibt es den ganzen Sommer über – eine leichte Jacke für abends sollte mit ins Gepäck.
Wer baden will, darf keine Mittelmeertemperaturen erwarten. Kühle Meeresströmungen lassen die Wassertemperaturen an der westlichen Küste der Kap-Halbinsel auf maximal 19°C ansteigen. Ein paar Grad wärmer ist es auf der gegenüber liegendenden Seite der False Bay, wo sich bereits der Einfluss des wärmeren Indischen Ozeans bemerkbar macht.
Die Sonne am Kap darf man nicht unterschätzen. Die UV-Strahlung ist ganzjährig sehr intensiv, weshalb für Mitteleuropäer Sonnenschutz unerlässlich ist.

Aktuelles Wetter und Wassertemperaturen für Kapstadt bei [wetteronline.de]


_SICHERHEIT


Südafrika gehört leider zu den Ländern mit den weltweit höchsten Kriminalitätsraten. Jahrelang spielte die Regierung das Problem herunter. Das änderte sich erst zur Fußball-WM 2010, als die ganze Welt nach Südafrika blickte und das Image als Reiseland auf dem Spiel stand.

Immer wieder erreichen uns Horrormeldungen über Verbrechen, denen manchmal auch Touristen zum Opfer fallen. Dies macht natürlich Angst und kann einem die Laune an einem Südafrika-Urlaub verderben.
Für Touristen muss das aber kein Grund sein, eine der schönsten Städte der Welt oder die Provinz Western Cape zu meiden. Denn die schwere Kriminalität konzentriert sich in den Townships, mit denen der gewöhnliche Tourist gar nicht in Berührung kommt.
Kriminalität wie Taschendiebstähle und Einbrüche sowie mancherorts auch Überfälle sind allerdings überall verbreitet. In Kapstadt hat sich die Sicherheitslage für Touristen in den letzten Jahren durch erhöhte Polizeipräsenz und andere Maßnahmen aber deutlich verbessert. Dennoch muss man sich in Kapstadt mehr Gedanken um die Sicherheit machen als in anderen Urlaubsorten.

Trotzdem: Wer sich an folgende Regeln hält, kann hier seinen Aufenthalt einigermaßen unbeschwert genießen:

Wertsachen und Pass immer im Hotel lassen, bei Touren und Ausflügen nur Kopien von Reisedokumenten mitführen, Videokameras verbergen und nur so viel Bargeld mitnehmen wie nötig. Nichts im Mietwagen liegen lassen, was anderen gefallen könnte, sonst riskiert man eingeschlagene Scheiben. Beim Autofahren sowie bei Halts an Ampeln immer Türen und Fenster verriegeln.
Sich möglichst nicht als Tourist "outen", indem man z.B. öffentlich eine Straßenkarte studiert oder jemanden nach einer Straße fragt.
Wanderungen oder Ausflüge nicht alleine unternehmen. Am besten schließt man sich organisierten Touren an. Abends weder mit dem Auto und schon gar nicht zu Fuß in entlegene Gegenden. Im meist sehr belebten Gay Village (De Waterkant) kann man auch abends zu Fuß gehen.
Nach Barbesuchen nur mit seriösen Taxifirmen nach Hause fahren (im Hotel erfragen).
Townships nur mit organisierten Touren besuchen.
Bei längeren Ausflügen immer gute Straßenkarten, ein Handy für den Notfall und die Nummer des Hotels (wichtige Nummern speichern) dabei haben sowie auf volle Tankfüllung achten. Sicher sind organisierte Touren. Möglichst vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück sein oder am Zielort ankommen.
Möglichst nicht anhalten und aussteigen (es könnte eine Falle sein!), wenn ein anderer Autofahrer am Straßenrand eine einfache Panne hat, sondern ggf. per Handy den Notfallservice benachrichtigen.
Vor einem Ausflug im Hotel/Gästehaus nach Besonderheiten und Sicherheitstipps fragen.
Wegen der Gewaltbereitschaft der Täter sollte man bei Überfällen unbedingt auf Gegenwehr verzichten.

Falls doch mal was passieren sollte: Die landesweite Notrufnummer der Polizei lautet 10111, die für Krankenwagen 10177 (über Mobilfunk nur für südafrikanische SIM-Karten freigeschaltet). Der Polizei-Notruf über Mobilfunk lautet 112.
Auch das Fremdenverkehrsamt von Kapstadt (Cape Tourism) bietet im Falle von Kriminalität oder anderen Notfällen Hilfe an – Tel. (021) 487 68 00.

[Tipps zur Sicherheit auf Reisen]


_AUSKÜNFTE


Ausführliche Informationen (auf Englisch) enthält die Homepage des städtischen Fremdenverkehrsamts [Cape Tourism]. Hier erfährt man alles über Ausflugsziele, Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Kapstadt und näherer Umgebung, außerdem enthält die Seite eine große Auswahl an Hotels, Restaurants, Shops und vielem mehr. Die Seite bietet auch einen guten Service zu empfehlenswerten Zielen in der Provinz Western Cape wie etwa der Garden Route und den Winelands.
Infos sowie Broschüren und Stadtpläne bekommt man vom Fremdenverkehrsamt auch vor Ort. Es gibt mehrere erstklassig organisierte Zweigstellen und einige Mitarbeiter sprechen fließend Deutsch (nachfragen).

Visitor Information Centre, Pinnacle Building, Ecke Burg/Castle Street (Downtown), Tel. (021) 487 68 00, Oktober-März: Mo-Fr 8-18 Uhr, Sa 8.30-14 Uhr, So 9-13 Uhr, April-September: Mo-Fr 8-17.30 Uhr, Sa 8.30-13 Uhr, So 9-13 Uhr
V&A Gateway Centre, Clock Tower Building, V&A Waterfront, Tel. (021) 405 45 00, täglich 9-21 Uhr

Deutschsprachige Infos zu Südafrika, Kapstadt und Western Cape bietet außerdem die nationale Tourismuszentrale South African Tourism auf ihrer Homepage [Dein Südafrika]. Infomaterial kann auch per [E-Mail] angefordert werden.

Infos, Tipps und viele nützliche Adressen auf Deutsch bieten des weiteren die Webseiten von [Kapstadt.com] sowie [Kapstadt.de].


_SIGHTSEEING & TOUREN


© South Africa Tourism

Kapstadt gilt nicht nur wegen der weltberühmten Kulisse des Tafelbergs als eine der schönsten Städte der Welt. Die ganze Halbinsel, die sich bis zum 60 km südlich gelegenen Kap der Guten Hoffnung erstreckt, bietet dem Touristen atemberaubende Land­schaften mit Küsten, Bergen, romantischen Kleinstädten und einer weltweit einzigartigen Vegetation.
Wer die Umgebung auf eigene Faust erkunden möchte, muss sich ein Auto mieten. Alternativ – oder wenn man allein reist – bucht man am besten organisierte Touren. Das Straßennetz ist perfekt ausgebaut.
In Tagestouren erkundet man locker die Winelands mit den Städten Stellenbosch und Franschhoek, fährt an der Küste in östlicher Richtung bis zum Badeort Hermanus, wo man von Mai bis Oktober Bootsfahrten zur Walbeobachtung unternehmen kann, und nimmt sonstige sehenswerte Orte in der Kapregion unter die Lupe.
Für die Garden Route an der Küste des Indischen Ozeans, die rund 400 km östlich von Kapstadt beginnt, muss man aber schon ein paar Tage Übernachtung einplanen.

In Kapstadt bewegt man sich je nach Gebiet zu Fuß, mit dem Auto/Bus oder Fahrrad – oder nimmt das Taxi. Von Regionalzügen ist aus Sicherheitsgründen abzuraten.
Bei der Auswahl von Touristenführern oder Tour-Guides z.B. für Wanderungen lohnt ein Blick auf die Homepage des Fremdenverkehrsamts [Cape Tourism], oder man erkundigt sich vor Ort. Die Reiseführer sind offiziell geprüft und zuverlässig.



Die Möglichkeiten und Angebote für Sightseeing in Kapstadt und Umgebung sind so zahlreich, dass sich GAYSONTOUR auf folgende Auswahl beschränkt:


Sightseeing per Bus

Mit den offenen Doppeldeckerbussen von City Sightseeing kann man Kapstadt und Umgebung am schnellsten und bequemsten kennenlernen.
Zwei Routen stehen zur Auswahl: Die Red City Tour mit 17 Stopps an den wichtigsten Attraktionen im Stadtgebiet (täglich von 9-17 Uhr, alle 15-20 Minuten) und die Blue Mini Peninsula Tour mit 13 Stationen, die zusätzlich bis zum Botanischen Garten und weiter südlich nach Hout Bay führt (täglich von 9-17 Uhr, alle 45 Minuten). Auf beiden Touren kann man beliebig oft ein- und aussteigen, Tickets gelten für 1 oder 2 Tage.

Eine andere Variante bietet die Go Cape Town Card. Sie beinhaltet 1-Tages-Ticket für die Red Tour sowie Tickets für das Two Oceans Aquarium und die Seilbahn zum Tafelberg.
Bustickets und Card gibt es online günstiger, man kann sie aber auch vor Ort an jeder Station erwerben. Detaillierte Infos zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Routen, Routenpläne und Ticketkauf auf der Webseite von [City Sightseeing].


© South Africa Tourism

City-Attraktionen

De Waterkant ist ein hippes Stadtviertel neben der V&A Waterfront mit Boutiquen, Cafés und Designerläden. Viele Touristen lernen das Viertel bereits am ersten Abend kennen: Hier liegen die meisten Szenebars!
Sehenswert ist das muslimisch geprägte Malayen-Viertel Bo-Kaap unterhalb des Signal Hill mit seinen bunten Häusern und engen Gassen. Die Long Street in Downtown ist die Geschäftsmeile und einer der ältesten Straßenzüge Kapstadts. Hier ist selbst nach Ladenschluss noch was los, während die Innenstadt ringsherum wie ausgestorben wirkt. Auf dem Greenmarket Square verkaufen Händler Kunst und Kitsch aus ganz Afrika.


Tafelberg

© South Africa Tourism

Der atemberaubende Blick vom 1087 Meter hohen Wahrzeichen der Stadt ist ein Muss. Hinauf kommt man per Seilbahn, die jedoch nicht bei Sturm oder schlechtem Wetter fährt.
Die Seilbahn ist im südafrikanischen Sommer (Oktober-April) in der Regel von 8-22 Uhr und im Winter (Mai-September) von 8.30 bis 18 Uhr in Betrieb. Um lange Schlangen beim Ticketkauf zu vermeiden, kann man die Tickets auch online erwerben.
Wer sich vorab ein Bild machen möchte: Auf der Info-Homepage gibt es eine informative Virtual Tour zu interessanten Sehenswürdigkeiten rund um den Tafelberg. [Infos & Tickets]

Wer möchte, kann auch auf den Hausberg Kapstadts wandern (2-3 Stunden) – aus Sicherheitsgründen jedoch nie allein. Plötzliche Wetterumschwünge können gefährlich werden, auch wird immer wieder mal von Überfällen berichtet.
Nach Angaben des Table Mountain National Park (TMNP) hat sich die Sicherheitslage jedoch seit Sommer 2008 spürbar verbessert - Grund sind Patrouillen mit Hunden und der Einsatz von Parkrangern in Zivil rund um die Uhr sowie verstärkte Präsenz von Polizeikräften.
Touristen wird empfohlen, immer ein Handy mit vorher gespeicherten Notrufnummern (u.a. die TMNP-Helpline Tel. +27 86 110 64 17) mitzunehmen und sich vorab in der Broschüre "Sicheres Wandern" zu informieren (erhältlich in den Infozentren von TMNP oder Cape Town Tourism).

Signal Hill

Vom 350 Meter hohen Berg westlich Downtown genießt man einen grandiosen Blick auf Bucht, Stadt und Tafelberg. Den Sekt für den Sonnenuntergang nicht vergessen!


© South Africa Tourism

Strände

Auch wenn der Atlantik recht kalt ist, muss man in Kapstadt an den Strand. Die schönsten stadtnahen Strände findet man in Clifton, wo auch die Schwulen ihren Strand haben (3. Strand), und in Camps Bay, der "Côte d’Azur" von Kapstadt. Weiter südlich liegt Sandy Beach, der einzige FKK-Strand, wo sich ebenfalls viele Schwule tummeln.
Ein paar Grad wärmer ist das Wasser auf der Ostseite der Kap-Halbinsel an der False Bay. Hier sind der Strand von Muizenberg oder Long Beach zu empfehlen. Weiter südlich findet man bis nach Simon’s Town weitere Gelegenheiten zum Baden.
Berühmt ist auch der Bloubergstrand rund 30 km nordwestlich der Innenstadt hinter Milnerton gelegen. Er wird vor allem von Windsurfern geschätzt. Von hier hat man einen Postkartenblick auf Kapstadts Silhouette.
Übrigens: Einige der Traumstrände Kapstadts - darunter Camps Bay, Bloubergstrand und Muizenberg wurden 2009 erneut mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Das international anerkannte und jährlich vergebene Gütesiegel steht für höchste Wasserqualität, saubere und sichere Strände sowie ökologisches Management.


Robben Island

© South Africa Tourism

Insel in der Bucht 12 km vor Kapstadt, auf der Nelson Mandela unter dem Apartheidsregime fast 20 Jahre im Gefängnis saß.
Heute ist die einstige Gefängnisinsel Touristenattraktion und für schwarze Südafrikaner eine Art Pilgerstätte. Die Tour inklusive Bootsfahrt, Bustour auf der Insel und Führung mit ehemaligen Häftlingen durch das Knastmuseum dauert vier Stunden.
V&A Waterfront, Nelson Mandela Gateway am Clock Tower, Abfahrt jeden Tag stündlich 8-15 Uhr [Infos]


Botanischer Garten Kirstenbosch

Die rund 10 km von der Innenstadt entfernte und fast 100 Jahre alte Parkanlage auf der Rückseite des Tafelbergs zählt zu den schönsten der Welt. Hier wachsen ein Drittel der 22.000 in Südafrika vorkommenden Pflanzenarten – viele davon wachsen nur am Kap! Bei Einheimischen beliebt sind die Openair-Sommerkonzerte von Dezember bis April.
Rhodes Avenue, Newlands, September-Mai tgl. 8-19 Uhr, Juni-August bis 18 Uhr


Groot Constantia

Südafrikas ältestes Weingut aus dem Jahr 1685, heute mit Museum und exzellentem Restaurant, einstündige Führungen durch den Weinkeller mit Weinproben, ca. 15 km südlich des Zentrums
Groot Constantia Road, Mo-So 10-17 Uhr, Anmeldung zu Weinkeller-Führungen erbeten, Tel. (021) 794 51 28 oder per E-Mail [Infos]


Victoria & Alfred Waterfront

Das in den 90er Jahren mit Geschäften, Restaurants, Kinos, Hotels und Promenaden aufgemotzte Hafenareal gehört zu den größten Touristenattraktionen und ist nach dem Tafelberg das meistfotografierte Wahrzeichen. Kapstädter sind hier abends und vor allem am Wochenende unterwegs. Mit schöner Aussicht auf den Tafelberg im Hintergrund. [Infos]


Two Oceans Aquarium

Fantastisches Meeresaquarium mit über 300 Meerestierarten, darunter natürlich auch Haie, spektakulär ist der riesige Seetang-Garten. Wer Nerven und Taucherfahrung hat, kann in einem Becken mit Haien tauchen, während der Partner einen derweil durch eine dicke Glasscheibe bewundert ...
V&A Waterfront, Dock Road, täglich 9.30-18 Uhr, Haitauchen vorher anmelden unter Tel. (021) 418 38 23 oder per E-Mail [Infos]


© South Africa Tourism

Kap der Guten Hoffnung

Die Tour zur 60 km entfernten Südspitze der Kap-Halbinsel gehört zum Pflichtprogramm. Die beste Route führt über die Ostseite nach Muizenberg, durchs Fischerstädtchen Kalk Bay, das viktorianische Simon’s Town bis zum Cape Point. Zurück geht es auf der Westseite über Kommetjie und den Chapman’s Peak Drive, eine der schönsten Küstenstraßen der Welt, nach Hout Bay und über Camps Bay zurück in die Stadt.
Um alle Sehenswürdigkeiten und landschaftlich herrlichen Aussichten genießen zu können, teilt man diese Route am besten auf zwei Tagesausflüge auf.
Cape Point Area, Zugang nur tagsüber möglich, Oktober-März täglich bis 18 Uhr, April-September bis 17 Uhr, bei Wanderungen fernab der Hauptrouten die Sicherheitsregeln beachten (s. Tafelberg) [Infos]


Township-Tour

Die Hälfte der Einwohner Kapstadts lebt in den als Townships bezeichneten Siedlungen außerhalb des Zentrums, die zu Zeiten der Apartheid als Schwarzenghettos angelegt wurden. Viele Bewohner verfügen nur über geringes Einkommen oder sind arbeitslos. Soziale Probleme und Kriminalität sind immens. Das Fremdenverkehrsamt vermittelt geführte, sichere Touren, die man unbedingt mitmachen sollte, um Kapstadt auch mal von einer völlig anderen Seite kennen zu lernen.
Hinweis: Bei der Auswahl der Anbieter darauf achten, dass auch die Bewohner des jeweiligen Townships von den Einnahmen aus den Touren profitieren.











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