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▼ Fakten ▼ Klima ▼ Sicherheit
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[GAY INFOS_Deutschland] [HOTELS_Deutschland]


Über Deutschland und die Deutschen kursieren viele Klischees in der Welt: Deutsche sind immer so ernst, alles ist ordentlich, organisiert und bis ins kleinste Detail geregelt, nach den Fahrplänen kann man seine Uhr stellen, gegenüber Fremden ist man eher reserviert und kühl und nicht zuletzt trinken Deutsche am liebsten Bier ... Zwar steckt in vielen Klischees durchaus ein Quäntchen Wahrheit, doch an der Realität gehen sie alle vorbei.
Jeder, der Deutschland zum ersten Mal besucht - egal, ob in Bayern oder in Berlin - stellt fest, wie weit die Wirklichkeit von diesen Stereotypen entfernt ist. Einem weltweiten Millionenpublikum präsentierte sich Deutschland zuletzt 2006, als hier die Fußballweltmeisterschaft stattfand. Die Welt war erstaunt: Land und Leute gaben sich locker, lachend, in Feierlaune, gastfreundlich und alles andere als ernst und steif. Deutschland ist all das und noch viel mehr: ein sehr freizügiges Land, das der individuellen Freiheit sehr viel Platz einräumt.

Touristen sind immer wieder über Deutschlands Vielfalt erstaunt: ob Nordseeinseln oder Alpengipfel, mittelalterliche Fachwerkhäuser oder Wolkenkratzer in Frankfurt, ob Kölner Karneval oder Münchner Oktoberfest, Deutschland hat seinen Besuchern jede Menge zu bieten. Wer gerne wandert und die Natur genießt, kommt in Deutschland ebenso auf seine Kosten wie jene, die gerne Action, Kunst und Kultur oder Nachtleben und Party suchen.
Weltberühmt sind Regionen wie der Schwarzwald, die Weinberge entlang der Mosel, das Elbtal von Dresden, das bayerische Allgäu mit dem Märchenschloss Neuschwanstein oder das Rheintal zwischen Rüdesheim und Koblenz, die millionenfach auf Postkarten verewigt sind. Unter den großen Städten sind Berlin, das seit einigen Jahren einen wahren Touristenboom erlebt, sowie Hamburg und München am beliebtesten.
Um am Ende noch mal auf die Klischees zurückzukommen: Es stimmt, dass viele Deutsche gerne Bier trinken, es stimmt jedoch nicht, dass sie besonders gerne Eisbein mit Sauerkraut essen. Wenn, dann gebührt die Ehre eines "Nationalgerichts" nur einer allein: der Bratwurst.





_FAKTEN


+++ Geografie: das Land liegt in der Mitte Europas, Nord- und Ostsee (im Norden) sind natürliche Grenzen, Nachbarländer sind Dänemark (Norden), Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich (Westen), Schweiz und Österreich (Süden) und die Tschechische Republik und Polen im Osten, man unterscheidet 3 große Landschaftsräume: Norddeutsche Tiefebene, die Mittelgebirge und das Alpenvorland im Süden, höchster Berg ist die Zugspitze (2.962 m), Deutschland ist eines der waldreichsten Länder Europas (rund 30% der Fläche) +++ Fläche: 357.046 qkm, Ausdehnung West-Ost 640 km, Nord-Süd 876 km +++ Verwaltung: föderaler Bundesstaat aus 16 Ländern mit jeweils eigenen Regierungen und Parlamenten sowie Gesetzgebung, Hauptstadt und Regierungssitz ist Berlin +++ Politisches System: Parlamentarische Demokratie seit 1949, Gesetze werden vom Parlament (Bundestag) und dem Bundesrat (Vertretung der Länder) verabschiedet, Regierungschef ist der Bundeskanzler, Staatsoberhaupt der Bundespräsident (nur repräsentative Funktionen), Deutschland ist Mitglied der EU +++ Bevölkerung: mit 82,5 Mio. Einwohnern (2006) das bevölkerungsreichste Land Europas, Ausländeranteil rund 9%, Türken und Türkischstämmige stellen mit 2,7 Mio. die größte Gruppe, gefolgt von Italienern, Polen, Griechen und Russen +++ Sprachen: Amtssprache ist Deutsch, es gibt aber viele Dialekte, die stark vom Hochdeutschen abweichen, im Grenzgebiet zu Dänemark wird auch Dänisch gesprochen, Englischkenntnisse sind vor allem bei der jüngeren Bevölkerung sowie in Touristenregionen verbreitet +++ Religionen: 31% Katholiken, 31% Protestanten, 3,9% Muslime, eine wachsende Minderheit von Juden, Rest andere Religionen oder meist konfessionslos

Die größten Städte: Berlin (3,4 Mio.), Hamburg (1,7 Mio.), München (1,3 Mio.), Köln (990.000), Frankfurt a.M. (650.000), Stuttgart (590.000), Dortmund (587.000) Essen (580.000), Düsseldorf (577.000), Bremen (548.000), Hannover (516.000), Leipzig (507.000), Dresden (505.000), Nürnberg (501.000)
Die Zahlen beziehen sich nur auf die Stadtbezirke, die meisten Großstädte liegen in Ballungsräumen, deren Einwohnerzahl viel höher ist. So hat z.B. Stuttgart 590.000 Einwohner, im Großraum leben aber über 2,6 Millionen.


_LANDKARTE



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_HINKOMMEN


Deutschlands zentrale Lage macht es zum wichtigsten Transitland in Europa. Das Land ist exzellent ins europäische Straßen- und Schienennetz integriert. Aus den Nachbarländern kommt man schnell per Bahn, Bus oder Auto ins Land. Bei größeren Entfernungen empfiehlt sich die Anreise mit dem Flugzeug.

Mit dem Flieger
Deutschland verfügt über 27 internationale Flughäfen, die von mehr als 100 Fluggesellschaften aus aller Welt angeflogen werden. Frankfurt und München sind internationale Drehkreuze mit den meisten interkontinentalen Verbindungen. Mit jährlich über 50 Mio. Passagieren ist Frankfurt der drittgrößte Airport Europas.
Als Hauptstadt und größte deutsche Metropole verfügt Berlin noch über relativ wenige interkontinentale Direktverbindungen. Reisende aus Übersee fliegen in der Regel über Frankfurt oder München in die deutsche Hauptstadt.

Im Folgenden die wichtigsten Flughäfen für den innereuropäischen und internationalen Flugverkehr (detaillierte Infos über Flugziele und Airlines findet man auf den Homepages der Flughäfen):

[FRANKFURT/M] (FRA, Rhein/Main, 10 km zum Zentrum, mit Verbindungen zu über 260 Zielorten weltweit) [MÜNCHEN] (MUC, Franz-Josef-Strauß, ca. 30 km zum Zentrum, knapp 90 Fluggesellschaften) die Hauptstadt mit 2 Flughäfen: [BERLIN-TEGEL] (TXL, Otto Lilienthal, Stadtflughafen, 8 km zum Zentrum, rund 55 Fluggesellschaften) und [BERLIN-SCHÖNEFELD] (SXF, 18 km zum Zentrum, rund 30 Airlines, vor allem Charterflüge) [DÜSSELDORF] (DUS, Rhein-Ruhr, 10 km zum Zentrum, starker Anteil an Charterflügen) [HAMBURG] (HAM, Fuhlsbüttel, 9 km zum Zentrum, über 70 Airlines) [STUTTGART] (STR, Echterdingen, 14 km zum Zentrum, 120 Zielorte vor allem in Europa) [HANNOVER] (HAJ, Langenhagen, 11 km zum Zentrum, über 50 Airlines) [KÖLN-BONN] (CGN, Konrad Adenauer, 14 km vom Zentrum Köln und 21 km nach Bonn, rund 50 Airlines) [LEIPZIG-HALLE] (LEJ, 12 km zum Zentrum Leipzig, vor allem Charterflüge)

© Harry Klein

Die nationale Fluggesellschaft LUFTHANSA verbindet Deutschland mit über 160 Städten in Europa und weltweit.
Von Wien gibt es tägliche Verbindungen mit AUSTRIAN AIRLINES, LUFTHANSA und AIR BERLIN zu mehreren deutschen Städten, u.a. Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln/Bonn und München, aber auch von Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg nach Frankfurt.
Von Zürich fliegen LUFTHANSA, SWISS und AIR BERLIN täglich mehrere deutsche Städte an, außerdem gibt es Flüge von Basel und Genf nach Berlin, Dresden, Frankfurt, Düsseldorf und München.
Des weiteren profitieren Reisende vom Angebot verschiedener Günstigflieger, darunter EASYJET, GERMANWINGS und die österreichische Airline FLY NIKI.


Mit dem Zug
Aus der Schweiz, Österreich und anderen Nachbarländern gibt es schnelle Bahnverbindungen nach Deutschland. Mehrmals täglich fahren EuroCity- und InterCityExpress-Züge von Wien und Zürich sowie Amsterdam, Kopenhagen, Warschau, Prag, Brüssel, Paris und Budapest nach Deutschland. Hinzu kommen zahlreiche CityNight-Verbindungen.

Der französische Hochgeschwindigkeitszug [TGV] verbindet Paris mit Stuttgart (3 Stunden 40 Minuten) und Frankfurt (ca. 4 Stunden), der [Cisalpino] verkehrt täglich zwischen Norditalien (Mailand), dem Tessin, Zürich und Stuttgart. Zwischen Amsterdam, Paris, Brüssel und Köln verkehren außerdem Hochgeschwindigkeitszüge von [THALYS].
Mehr Infos zu Bahnverbindungen nach Deutschland und Tickets online erhält man auf der Webseite der [DEUTSCHEN BAHN], Reisende aus Österreich informieren sich auch auf der Webseite der [Österreichischen Bundesbahnen ÖBB] und Touristen aus der Schweiz auf der Webseite der [Schweizerischen Bundesbahnen].

Mit dem Auto
Touristen aus den Nachbarländern können auch bequem mit dem Auto anreisen. Die Benutzung der Autobahnen für PKW ist kostenlos. Des weiteren sind auch Fernbusse eine preisgünstige Alternative, allerdings sollte man etwas Zeit mitbringen. Mehr Infos bei [Eurolines], dem größten Anbieter von Busreisen innerhalb Europas.

Einreisebestimmungen
Österreicher und Schweizer sowie alle Reisenden aus anderen EU-Staaten benötigen zur Einreise und einem Aufenthalt bis 3 Monate lediglich ihren Personalausweis. Als EU-Mitglied hat Deutschland das sogenannte "Schengen-Abkommen" unterzeichnet, was den Wegfall aller Grenzkontrollen innerhalb der EU bedeutet. Das gilt sowohl für Flugreisen als auch für die Anreise mit dem Auto oder per Bahn.
Laut einer internationalen Vereinbarung wird angestrebt, dass bis spätestens 2010 alle Personen nur noch mit maschinenlesbaren Pässen einreisen sollen.

Handgepäck
Für alle Flüge ab, nach und innerhalb Deutschlands gelten neben den üblichen Verboten wie der Mitnahme von Waffen, waffentauglichen Objekten und Munition folgende Sicherheitsregeln fürs Handgepäck: Flüssigkeiten dürfen in Behältern bis maximal 100 ml (gilt auch für Tuben, Cremes und ähnliches) und nur in einem transparenten, verschließbaren Plastikbeutel mit einem Volumen von maximal 1 Liter mitgenommen werden. Flüssige Medikamente dürfen auch in größeren Mengen ins Handgepäck, sofern sie benötigt werden. Am besten ein ärztliches Attest mitführen. Flüssigkeiten wie Spirituosen oder Parfum, die nach der Kontrolle im Duty-Free erworben werden, sind davon ausgenommen (das gilt jedoch nicht für Umsteigeflüge mit Zwischenstopp innerhalb der EU!). Die Mitnahme 1 Einwegfeuerzeugs ist erlaubt.
Eine Liste der verbotenen Gegenstände bei Flugreisen findet man auf der Internetseite der [Deutschen Bundespolizei].

Zollbestimmungen
Ein Einfuhrverbot besteht für frisches und konserviertes Fleisch sowie Milch und Milcherzeugnisse aus Nicht-EU-Ländern (mit Ausnahme der Schweiz und Islands). Erlaubt sind Nahrungsmittel als Tagesproviant im Reiseverkehr, sofern die Reisenden aus EU-Ländern kommen.
Für die Mitnahme von Haustieren wie Hunde, Katzen und andere Kleintiere muss ein Tierpass zum Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung mitgeführt werden. Außerdem müssen die Tiere entweder mit einer Tätowierung oder einem implantierten Mikrochip am Hals gekennzeichnet sein.


_GESUNDHEIT


Für Touristen und andere Reisende bestehen keine Impfvorschriften. Generell ist jedoch ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B, Tetanus und Diphterie empfehlenswert.
Für Menschen mit HIV und Aids bestehen keine Einschränkungen bei der Einreise.

Allgemeine Gesundheitsrisiken bestehen bei einem Aufenthalt in Deutschland nicht. Von April bis Oktober besteht jedoch zunehmend ein Übertragungsrisiko für Borreliose (Hirnhautreizung, Gelenkschmerzen), die durch Zecken übertragen wird. Die Krankheit kommt vor allem in Süddeutschland vor, breitet sich aber seit einigen Jahren auch in nördlicheren Landesteilen und in Ostdeutschland aus. Besonders Wanderer und Touristen mit Outdoor-Aktivitäten sollten sich durch hautbedeckende Kleidung und Anti-Zecken-Mittel schützen.
Die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (Hirnhautentzündung) wird ebenfalls durch Zecken übertragen. Betroffen sind vor allem die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Gegen die Krankheit ist eine Impfung möglich, zusätzlich sollte man sich immer gegen Zecken schützen.

Die medizinische Versorgung ist überall in Deutschland gut. Touristen aus EU-Staaten und der Schweiz können sich bei plötzlicher Krankheit oder einem Unfall mit der Europäischen Krankenversicherungskarte behandeln lassen. Diese ist oft schon in der normalen Versicherten-Card integriert (s. EU-Symbol auf der Rückseite) oder man erhält sie von seiner Krankenkasse.
Die Karte deckt zwar nötige Behandlungskosten ab, nicht jedoch zahnärztliche Leistungen oder Rücktransporte nach schweren Erkrankungen oder bei Unfällen. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, sollte zusätzlich eine private Reisekrankenversicherung für Auslandsreisen abschließen. Das gilt generell auch für alle Reisenden aus Nicht-EU-Ländern.
Tipp: Manche Kreditkartenverträge und Mitgliedschaften in Automobilclubs beinhalten bereits eine solche Versicherung - also vorher Konditionen checken, bevor man zuviel bezahlt!

[Gesundheitstipps aus schwuler Sicht]


_KLIMA


Deutschland gehört zur gemäßigten Klimazone Mitteleuropas, die vor allem durch Westwinde vom Atlantik und den warmen Golfstrom geprägt ist. So ist es angesichts der nördlichen Breitenlage relativ mild in Deutschland. Der Osten des Landes befindet sich jedoch schon im Einflussbereich des osteuropäischen Kontinentalklimas mit warmen bis heißen und trockeneren Sommern sowie kalten Wintern.
Niederschläge fallen ganzjährig, in den Mittelgebirgen jedoch häufiger. Die Niederschlagsmenge sinkt von Westen nach Osten deutlich. So regnet es in Köln mehr als etwa in Berlin. Generell sind die Sommer warm bis heiß, die Winter können mitunter recht kalt werden. Langanhaltende Kälteperioden mit Schnee und Frost sind jedoch selten. Generell sind die Durchschnittstemperaturen im Norden niedriger als im Süden Deutschlands.
Außergewönliche Klimazonen sind die Rheinebene in Süddeutschland mit sehr mildem Klima, die Harzregion (Mittelgebirge im Norden) mit kühlen Sommern und schneereichen Wintern und Oberbayern mit zeitweilig auftretendem Föhn, einem warmen Südwind von den Alpen.
Hauptsaison für den Tourismus sind die Jahreszeiten Frühjahr, Sommer und Herbst. Hochsaison an den Küsten sind die Monate Juli und August, in den Wintersportgebieten in den Alpen Januar bis März.

Die kältesten Monate sind Januar und Februar mit durchschnittlichen Tiefsttemperaturen von -3°C, die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen von 23°-24°C und mehreren Tagen mit Höchstwerten über 30°C. Die Zahl der Tage mit Regen pro Monat schwankt zwischen 7 und 16, wobei es von Dezember bis Februar häufiger regnet. (landesweite Durchschnittswerte)

Aktuelles Wetter für Deutschland und seine Regionen bei [wetteronline.de]


_GELD & PREISE


Zahlungsmittel in Deutschland ist der Euro. Mit der EC-Maestro-Karte sowie gängigen Kreditkarten kann man an allen Bank- und Geldautomaten Bargeld ziehen. Andere Währungen kann man in Banken, Wechselstuben und auf Postämtern in Euro tauschen. Reisechecks erzielen die besten Umtauschraten, sollten aber nur in Wechselstuben eingelöst werden. Gängige Kreditkarten wie MASTERCARD, VISA, DINERS CLUB und AMERICAN EXPRESS werden in großen Geschäften und Restaurants sowie in Hotels überall akzeptiert, in kleineren Geschäften sowie an Tankstellen kann man jedoch nicht immer mit Kreditkarte bezahlen - also immer ausreichend Bargeld dabei haben. In größeren Supermärkten kann man in der Regel mit der EC-Karte bezahlen. Welche Karten akzeptiert werden, ist meist durch Logos an der Eingangstür ersichtlich.

Wechselkurse: 1 Euro (EUR) = 100 Cent
Banknoten gibt es für 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro
Münzen für 1 und 2 Euro sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents


1 Euro = 1,22 CHF 1 CHF = 0,82 Euro (Stand: 14. Mai 2014)

Für die wichtigsten Reisewährungen bietet GAYSONTOUR eine Umrechnungsfunktion mit Tabelle zum Ausdrucken für die Reise an [Währungsrechner]

Das Preisniveau entspricht bei vielen Waren und Dienstleistungen in etwa dem in Österreich, für Schweizer ist manches günstiger. Generell sind Hotels in Deutschland im europäischen Vergleich relativ günstig, erst recht, wenn man Metropolen wie Berlin mit europäischen Hauptstädten wie London, Paris, Rom, Amsterdam, Zürich oder Madrid vergleicht.
Alle Preise von Waren und Dienstleistungen sind inklusive der Mehrwertsteuer ausgewiesen. Diese beträgt zur Zeit 19 Prozent. Reisende aus Nicht-EU-Ländern können die Steuer bei der Ausreise zurückerstattet bekommen (max. bis 3 Monate nach Kauf). Hierzu muss man beim Kauf (vorher checken!) um ein Rechnungsformular von [Premier TAX Free] oder [Global Refund] bitten und die Rechnungen bei der Ausreise dem Zoll vorlegen. Mit dem Bescheid des Zolls holt man sich das Geld dann bei den Zweigstellen der Firmen am Flughafen ab (geht auch per Post und Überweisung aufs Konto). Die großen internationalen Flughäfen in Deutschland bieten diesen Service an. Hinweis: Für diese Prozedur extra Zeit einplanen.


_KOMMUNIKATION


Die internationale Vorwahl für Telefonate aus der Schweiz, Österreich und anderen Ländern Europas nach Deutschland ist 0049, bei Auslandsgesprächen in Deutschland wird zuerst die "00" und danach der internationale Code des betreffenden Landes gewählt, also in die Schweiz 0041 und nach Österreich 0043 (danach die Ortsvorwahl ohne die "0" am Anfang).
Öffentliche Telefonzellen funktionieren fast nur noch mit Telefonkarten, die man auf jedem Postamt erhält.

Die landesweite Notrufnummer (Euro-Notruf) sowohl aus dem Festnetz wie aus dem Mobilfunknetz lautet 112. Sie gilt für die Feuerwehr, den Rettungsdienst bzw. Notarzt. Die Polizei erreicht man unter 110.

Das Mobilfunknetz ist sehr gut ausgebaut, so dass man praktisch überall Empfang hat. Gängige Mobiltelefone kann man problemlos benutzen. Mit allen deutschen Mobilfunkanbietern bestehen Roaming-Verträge. Auslandsgespräche innerhalb der EU werden nach einem einheitlichen EU-Tarif abgerechnet, der Mobiltelefonieren billiger gemacht hat.

Hotels verfügen in der Regel über Internetanschluss, je nach Standard auch in den Zimmern. Ansonsten gibt es in Großstädten und Touristenregionen Internetcafés und Lokale mit W-Lan. Zugang zum Highspeed-Internet ist mit Ausnahme weniger Gebiete überall vorhanden.

Briefmarken gibt es auf Postämtern oder aus Automaten bzw. in Hotels, in Touristenorten auch in Souvenirläden oder an Kiosken. Briefe innerhalb Europas sind bis zu 5 Tagen, nach Übersee länger unterwegs.


_ÖFFNUNGSZEITEN & FEIERTAGE


Öffnungszeiten
Geschäfte haben in der Regel Mo-Fr von 8-20 Uhr und Sa von 9-18 Uhr geöffnet, in ländlichen Gebieten schließen manche Geschäfte über die Mittagszeit und am Samstag bereits um 12 Uhr. In Großstädten und Einkaufszentren haben Geschäfte wochentags auch bis 22 Uhr und samstags bis 20 Uhr geöffnet, in manchen Großstädten sowie an Verkehrsknotenpunkten wie Bahnhöfen sind einzelne Geschäfte auch sonntags geöffnet.

© Hamburg Tourismus

Postämter sind Mo-Fr von 8-18 Uhr und Sa von 8-12 Uhr geöffnet, in großen Bahnhöfen und auf Flughäfen auch länger, Banken öffnen in der Regel Mo-Fr von 8.30-13 Uhr und von 14-16 Uhr, in Großstädten an manchen Tagen auch bis 18 Uhr. Wechselstuben in Flughäfen und Bahnhöfen haben länger geöffnet. Museen haben keine einheitlichen Öffnungszeiten, obwohl viele Einrichtungen traditionell am Montag geschlossen sind.

Gesetzliche Feiertage
Neujahr: 1. Januar Heilige Drei Könige: 6. Januar (nur in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt) Karfreitag Ostermontag Tag der Arbeit: 1. Mai Christi Himmelfahrt Pfingstmontag Fronleichnam (nicht überall ein Feiertag) Mariä Himmelfahrt: 15. August (nur im Saarland und in Teilen Bayerns) Tag der Deutschen Einheit: 3. Oktober (Nationalfeiertag) Reformationstag: 31. Oktober (nur in den ostdeutschen Bundesländern) Allerheiligen: 1. November (nicht überall ein Feiertag) Buß- und Bettag (nur in Sachsen) Weihnachten: 25. und 26. Dezember


_SICHERHEIT


Deutschland gilt als sehr sicheres Reiseland. Das allgemeine Sicherheitsgefühl sollte jedoch nicht leichtsinnig machen. Gerade in Touristenorten sowie in Großstädten sind Trickdiebe und Taschendiebe die größte Gefahr für Reisende. Wer diesbezüglich aufpasst, kann seinen Aufenthalt entspannt genießen.
Dennoch möchte GAYSONTOUR darauf hinweisen, dass es vor allem in ländlichen Regionen der ostdeutschen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hin und wieder zu fremdenfeindlichen Aggressionen mit rechtsextremem Hintergrund kommen kann. In den bekannten Touristenzentren ist das Risiko für Reisende jedoch eher gering.

Die landesweite Notrufnummer (Euro-Notruf) sowohl aus dem Festnetz wie aus dem Mobilfunknetz lautet 112. Sie gilt für die Feuerwehr, den Rettungsdienst bzw. Notarzt. Die Polizei erreicht man unter 110.

[Tipps zur Sicherheit auf Reisen]




_REISEN IM LAND


Deutschland verfügt über ein hervorragendes Straßen- und Schienennetz. Mit der Bahn, dem Auto oder Bus erreicht man jeden Ort im Land. Bei größeren Entfernungen lohnt sich auch das Flugzeug. Wer nur einen City-Trip etwa nach Berlin, Hamburg, München oder Köln unternimmt, braucht keinen Mietwagen. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert überall ausgezeichnet.


Mit dem Flugzeug
Wegen der schnellen Bahnverbindungen macht Fliegen nur bei größeren Entfernungen Sinn. Zwischen allen größeren Städten bestehen täglich mehrere Verbindungen. Wichtigste Flughäfen für den innderdeutschen Flugverkehr sind Frankfurt, München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin. Die Flugzeit für innerdeutsche Flüge beträgt in der Regel nicht mehr als 1 Stunde.
Ein dichtes Streckennetz bietet die LUFTHANSA an, daneben profitieren Reisende von zahlreichen innerdeutschen Verbindungen der Low-Cost-Carrier AIR BERLIN und GERMANWINGS.
Im Sommer gibt es außerdem Flüge auf die Nordseeinsel SYLT von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln/Bonn, Dortmund, Hannover, München und Stuttgart, sowie auf die Ostseeinsel USEDOM von Bremen, Dortmund, Frankfurt, Köln/Bonn und München.


© Harry Klein

Mit der Bahn
Deutschland verfügt über ein dichtes Schienennetz von über 42.000 Kilometern. Jeder größere Ort ist mit dem Zug erreichbar. Bei größeren Entfernungen ist man mit dem Zug deutlich schneller am Ziel als mit dem Auto.
Auf den Hauptstrecken von Nord nach Süd und von West nach Ost verkehren regelmäßig Züge. Im InterCity-Netz werden über 50 Städte im Stundentakt bedient. Auf einigen Strecken wie Berlin-Hamburg, Köln-Frankfurt, Frankfurt-Stuttgart, Hannover-Frankfurt, Nürnberg-München verkehren Hochgeschwindigkeitszüge (ICE). Auf den Strecken Frankfurt-Berlin, Hamburg-Köln, Frankfurt-Hamburg, Köln-Stuttgart und Frankfurt-München sind sogenannte ICE-Sprinter im Einsatz (es besteht Reservierungspflicht). Infos über Verbindungen und Tickets online gibt es auf der Webseite der [DEUTSCHEN BAHN DB].
Hinweis: Zugtickets sollten vor Fahrtantritt gekauft werden. Wer sein Ticket im Zug kauft, zahlt einen Zuschlag. Bezahlt werden kann nur bar oder mit Kreditkarte (EC-Karten werden nicht akzeptiert!).

Die Fahrtzeiten von Berlin zu folgenden Städten:
Hamburg 1 Stunde 30 Minuten Köln 4 Stunden 20 Minuten Frankfurt 3 Stunden 40 Minuten München 5 Stunden 40 Minuten Leipzig 1 Stunde 10 Minuten Dresden 2 Stunden Stuttgart 5 Stunden 10 Minuten Hannover 1 Stunde 30 Minuten Rostock 2 Stunden 20 Minuten Nürnberg 4 Stunden 30 Minuten (ungefähre Angaben)

Touristen mit Wohnsitz in Europa haben mit InterRail eine preisgünstige Möglichkeit, das Land per Bahn kennenzulernen. Mit dem Ein-Land-Pass von InterRail (Erwachsener ab 26 Jahre, 2. Klasse) kann man bereits für 189 Euro 3 Tage lang beliebig oft kreuz und quer durch Deutschland fahren, ein Pass für 4 Tage kostet 209 Euro, für 6 Tage 269 Euro und für 8 Tage 299 Euro - günstiger für Reisende bis 25 Jahre. Für Nachtzüge, ICE-Sprinter, den Hochgeschwindigkeitszug THALYS von Köln nach Aachen und ICE/TGV-Züge zwischen Deutschland und Frankreich müssen Zuschläge gezahlt werden.
Mehr Informationen zum Ein-Land-Pass gibt es auf der Webseite von [InterRail], wo man das Ticket auch online kaufen kann. Deutsche Reisende können den Pass in ihrem Land allerdings nicht nutzen!

Mit dem Auto/Mietwagen
Deutschland hat ein dichtes Netz aus Autobahnen und Schnellstraßen, deren Benutzung für PKW kostenfrei ist. Wer mit dem Privatwagen reist, benötigt den nationalen Führerschein (wer einen internationalen Führerschein hat, nimmt diesen zusätzlich mit) und den Fahrzeugschein. Für EU-Angehörige gilt das Autokennzeichen als Versicherungsnachweis, eine Internationale Grüne Versicherungskarte garantiert jedoch den vollen Versicherungsschutz und erleichtert bei eventuellen Schadensfällen die Abwicklung.

Für einen Mietwagen benötigt man den nationalen oder internationalen Führerschein sowie einen Personalausweis oder Reisepass. Das Mindestalter beträgt 21 Jahre. Fahrer von 21-24 Jahren dürfen nur bestimmte Autoklassen fahren, außerdem wird ein Zuschlag erhoben. Erst ab 25 Jahren dürfen alle Autoklassen gefahren werden.

Von Berlin betragen die Fahrzeiten zu folgenden Städten:
Hamburg 3 Stunden Köln 7 Stunden Frankfurt 6 Stunden 30 Minuten München 7 Stunden 30 Minuten Stuttgart 7 Stunden 30 Minuten Leipzig 2 Stunden Hannover 2 Stunden 30 Minuten(ungefähre Angaben)

Hinweis: Aus Umweltschutzgründen wurden Anfang 2008 in einigen Zentren deutscher Städte sogenannte Umweltzonen eingerichtet. Aktuell sind dies u.a. Berlin, Köln, Hannover, Mannheim und Stuttgart. In den Zonen dürfen nur noch Autos mit einer Plakette fahren, die signalisiert, ob bestimmte Abgaswerte eingehalten werden. Die Plaketten gibt es in den Farben Rot, Grün und Gelb und gelten in allen deutschen Städten mit Umweltzonen. Sie müssen gut sichtbar an der Windschutzscheibe angebracht und können bei den KFZ-Zulassungsstellen, beim TÜV und autorisierten Autowerkstätten erworben werden (5-15 Euro).
Deutsche Autofahrer sowie Reisende aus dem Ausland können die Plakette gegen einen geringen Aufpreis auch vorab online bestellen oder ins Hotel schicken lassen. Schweizer bekommen die Plakette (nur die grüne!) auch bei den TCS-Geschäftsstellen. Wer ohne Plakette in einer Umweltzone fährt, riskiert ein Bußgeld von 40 Euro. Welche Plakette für welche Fahrzeugtypen gilt, weitere Infos zu den Umweltzonen und Bestellung der Plakette online bei [Car Germany].

Mit dem Schiff
Schiffsfahrten auf Flüssen dienen fast ausschließlich dem Ausflugsverkehr. Lediglich am Bodensee gibt es Linienschiffe und Autofähren zwischen der Schweiz und Österreich und an der Nordsee- und Ostseeküste verkehren Fähren zu den Seebädern und Inseln sowie auf die Nordseeinsel Helgoland.
Die großen Flüsse Rhein, Donau, Elbe, Mosel, Main, Neckar und Weser sind bei Touristen vor allem für Tagestouren und Kreuzfahrten beliebt - mehr Infos zu Schiffstouren auf dem [Rhein], der [Donau] und der [Elbe] (Dresden/Sachsen).

Wandern
Wandern ist eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in Deutschland - und auch Touristen erkunden das Land gerne zu Fuß. Dabei finden sie ein gut organisiertes Netz von Wanderwegen mit Rastplätzen und Übernachtungsmöglichkeiten vor. Das Netz der markierten Wanderwege umfasst ganze 132.000 Kilometer - das ist Weltspitze! Da der Wald in der deutschen Kultur eine fast mythische Bedeutung hat, gehören waldreiche Regionen wie der Harz, Schwarzwald, Bayerischer Wald und Pfälzer Wald zu den beliebtesten Wandergebieten. Mehr Infos und zahlreiche Vorschläge für attraktive Wanderrouten findet man auf der Webseite des [Deutschen Wanderverbands].


_GUT ZU WISSEN


Zeitzone
Deutschland liegt in der mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ). Da es sich der Sommerzeit vom letzten Sonntag im März (Uhrzeit wird 1 Stunde vorgestellt) bis zum letzten Sonntag im Oktober (1 Stunde zurück) anschließt, gibt es zu den meisten europäischen Ländern das ganze Jahr über keine Zeitunterschiede.
Strom
Die Netzspannung entspricht mit 230 Volt der in anderen europäischen Ländern. Stecker und Steckdosen sind gemäß Euro-Norm.
Trinkgeld
Preise in Restaurants und für sonstige Dienstleistungen verstehen sich inklusive Bedienungsgeld, dennoch ist es üblich, etwas Kleingeld als Dankeschön zu geben. Kellnern und Taxifahrern gibt man 5-10%, dem Zimmerservice 1-2 Euro/Tag und Gepäckträgern 1 Euro pro Koffer.
Verkehrsregeln
In Deutschland herrscht Rechtsverkehr. Innerhalb von Ortschaften gilt ein Tempolimit von 50 kmh, auf Landstraßen außerhalb von Ortschaften 100 kmh. Für Autobahnen und Schnellstraßen gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 kmh, jedoch kein generelles Tempolimit. Die Promillegrenze für Alkohol am Steuer beträgt 0.5, für Fahranfänger besteht komplettes Alkoholverbot während der ersten beiden Jahre sowie bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres. Mobiltelefone dürfen nur mit Freisprecheinrichtung benutzt werden. Anschnallpflicht besteht auch für Rücksitze.
Alkohol & Drogen
Der Erwerb und Konsum von Alkohol sind ab 18 Jahren generell gestattet, Bier und Wein dürfen auch an Jugendliche ab 16 Jahre serviert bzw. verkauft werden, Spirituosen erst ab 18. Alkohol gibt es in allen Sorten in Supermärkten, an Tankstellen und in anderen Geschäften. Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist nicht verboten.

Der Erwerb und Konsum von Drogen sind per Gesetz verboten und werden strafrechtlich verfolgt. Jedoch ist der Konsum "weicher Drogen" wie Cannabis oder Marihuana zum Eigenverbrauch bei "geringen Mengen" straffrei. In den meisten Bundesländern werden bis zu 6 Gramm als "geringe Menge" eingestuft, lediglich in Berlin werden bis zu 15 Gramm toleriert.
Rauchen
Ein landesweites Rauchverbot besteht für öffentliche Einrichtungen und Gebäude sowie Bahnhöfe, Flughäfen und öffentliche Verkehrsmittel. Jedoch hat jedes der 16 Bundesländer eigene Gesetze zum Rauchverbot in Restaurants, Kneipen und Diskotheken. In der Regel hat sich aber überall das Rauchverbot in Restaurants durchgesetzt.
Nach einem Urteil des Verfassungsgerichts vom Juli 2008 kann das Rauchen in Kneipen erlaubt werden, wenn sie kleiner als 75qm sind und kein Essen serviert wird. Sie müssen aber von außen als Raucherkneipen gekennzeichnet sein. In Diskotheken darf nur in abgetrennten Räumen geraucht werden. Das gilt auch für Kneipen, die größer als 75 qm sind.
Dessen ungeachtet kann jedes Bundesland eigene Gesetze erlassen. So gilt etwa in Bayern nach einem Volksentscheid im Juli 2010 ein radikales Rauchverbot ohne Ausnahmen in Kneipen und anderen öffentlichen Räumen. Raucher checken also jeweils vor Ort, ob geraucht werden darf.
Umgangsformen & Kleidung
Legere Kleidung wird überall akzeptiert, aber in bestimmten Restaurants, bei Opern-, Theater- und Konzertbesuchen und zu gesellschaftlichen Anlässen wird elegantere Kleidung erwartet. Zu ganz besonderen Anlässen wird auch Abendkleidung verlangt. Die Umgangsformen sind in der Regel locker, aber auf Höflichkeit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit wird Wert gelegt.
Nacktbaden
Deutschland ist ein freizügiges Land, in dem einst in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts die Freikörperkultur "erfunden" wurde. In Ostdeutschland (der ehemaligen DDR) ist sie besonders ausgeprägt. Überall im Land gibt es Gelegenheiten für FKK-Fans. An den meisten Badeseen und Stränden ist oben ohne für Frauen normal, außerdem gibt es zahlreiche Nacktbadestellen überall im Land. Eine ausführliche Zusammenstellung von FKK-Möglichkeiten in Deutschland bietet die Webseite von [Nacktbaden.de].

Karneval
"Karneval" oder "Fasching" ist ein alter Brauch, der vor allem im Rheinland und in den katholisch geprägten Regionen Deutschlands gefeiert wird und in den Hochburgen Köln, Düsseldorf, Bonn und Mainz einem Ausnahmezustand gleichkommt. Höhepunkt ist der Rosenmontag (Februar) mit riesigen Straßenumzügen. In Köln und anderen Orten wird dann praktisch mehrere Tage durchgefeiert und nicht mehr oder nur noch auf Sparflamme gearbeitet. Der Alkoholpegel ist bei einem Großteil der Bevölkerung permanent im oberen Bereich und wildfremde Menschen fallen sich - anders als sonst - massenhaft in die Arme.


_ADRESSEN & INFOS


Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)
Die deutsche Tourismuszentrale bietet auf ihrer Webseite eine Fülle an Infos und praktischen Tipps rund ums Reisen im Land sowie Links zu den regionalen Tourismuszentralen. Zu vielen touristischen Attraktionen erhält man kurze Infos und Kontaktadressen für die Planung seiner Reise - von historischen Altstädten, Weltkulturerbestätten über Wellness und Kurbäder bis zu Radtouren und Nationalparks. Besonders interessant sind die interaktive Deutschlandkarte sowie 360°-Panoramas von zahlreichen Städten und Sehenswürdigkeiten. [Infos]

DZT in Deutschland
Beethovenstraße 69, D-60325 Frankfurt/M., Tel. (069) 97 46 40 (Mo-Fr 9-17 Uhr telefonische Anfragen) [Kontakt]
DZT in Österreich
Schubertring 12, A-1010 Wien, Tel. (01) 513 27 92 (Mo-Mi + Fr 9.30-17 Uhr, Do 9.30-18 Uhr) [Kontakt]
DZT in der Schweiz
Talstraße 62, CH-8001 Zürich, Tel. (044) 213 22 00 (Mo-Fr 9.30-17 Uhr) [Kontakt]


Reisen für Behinderte
Die Deutsche Zentrale für Tourismus gibt auf ihrer Webseite Infos und Tipps für barrierefreies Reisen in Deutschland, stellt behindertengerechte Angebote vor und gibt nützliche Links zu anderen touristischen Webadressen in Deutschland. [Infos]
Eine Liste mit zahlreichen rollstuhlgerechten Urlaubsquartieren in Deutschland erhält man auf der Internetseite von [Urlaub im Rollstuhl].
Infos zum barrierefreien Reisen und nützliche Linktipps u.a. zu Reiseveranstaltern gibt es außerdem auf der Webseite von [Rehacare].

Botschaften und Konsulate
Botschaft der Republik Österreich
Stauffenbergstraße 1, D-10785 Berlin, Tel. (030) 20 28 70 (Mo-Fr 8.30-16.30 Uhr), Fax (030) 229 05 69 und Tel. (030) 20 28 71 45 (Konsularabteilung, Mo-Fr 9-12 Uhr, Mi 16-18 Uhr) [Kontakt] & [Webseite]
Generalkonsulate in Hamburg und München

Botschaft der Schweiz
Otto-von-Bismarck-Allee 4a, D-10557 Berlin, Tel. (030) 390 40 00, Fax (030) 391 10 30, Publikumsverkehr Mo-Fr 9-12 Uhr und telefonische Anfragen Mo-Fr 8-12.30 und 13.30-17 Uhr [Kontakt] & [Webseite]
Generalkonsulate in Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, München und Stuttgart




Bildnachweise:
Flagge Deutschland © moonrun - Fotolia.com
alle übrigen Bilder (Ausschnitte, von oben nach unten)
© Anne Bermüller/Pixelio.de © Jürgen Bieniek












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