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Touristinfos__St. Martin


▼ Landkarte ▼ Allgemeine Infos ▼ Klima & Reisezeit
▼ Hinkommen ▼ Gut zu wissen ▼ Attraktionen
Gay Life ▼ Online_Infos ▼ Bilder


Sie planen eine Reise auf die Karibikinsel ST. MARTIN? Dann unterbreitet Ihnen GAYSONTOUR gerne ein unverbindliches Angebot. Nutzen Sie hierzu unser Online-Formular. [Reiseanfrage]


[HOTELS & UNTERKÜNFTE_St. Martin] [WETTER]


_LANDKARTE



[Größere Kartenansicht]


_ALLGEMEINE INFOS [© Fotos: Tourist Board_www.st-maarten.com]

Die nur 90 km² große Insel ST. MARTIN ist ein beliebtes Touristenziel in der östlichen Karibik. Sie gehört zur Inselkette der Kleinen Antillen, zu denen bekannte Inseln wie Guadeloupe, Martinique, Montserrat, Barbados oder Curaçao gehören. St. Martin liegt rund 300 km östlich von Puerto Rico. 10 km nördlich liegt die britische Insel Anguilla, die man von St. Martin aus sehen kann.

Das relativ kleine St. Martin teilen sich zwei Staaten. Der größere nördliche Teil (53 km²) gehört zu Frankreich und heißt Saint-Martin. Er hat den Status eines französischen Überseedepartments und ist Teil der EU.
Der mit 34 km² kleinere, südliche Teil heißt Sint Maarten und ist ein eigenständiges Land im Königreich der Niederlande. Sint Maarten gehört nicht zum Staatsgebiet der Niederlande und somit auch nicht zur EU. Die Zweistaatlichkeit ist für Touristen kein Hindernis. Sie können sich überall auf der Insel frei und ohne Grenzkontrollen bewegen.

Die einheimische Bevölkerung ist sehr bunt gemischt und besteht zumeist aus Kreolen, den Nachfahren französischer bzw. holländischer Siedler und aus Afrika verschleppten Sklaven sowie Migranten aus der gesamten Karibik und Mittel- und Südamerika. St. Martin ist ausgesprochen kosmopolitisch und vereint europäische Lebensart mit karibischem Flair.
Die Insel ist touristisch gut erschlossen, der Tourismus ist eine bedeutende Einnahmequelle. Der Lebensstandard der Bevölkerung erreicht zwar nicht das Niveau von Frankreich oder den Niederlanden, liegt aber deutlich höher als in den meisten Karibikstaaten.

Ihren Namen verdankt die Insel der Entdeckung durch Christoph Kolumbus am 11. November 1493, dem Namenstag des Heiligen Martin.
St. Martin ist gerade mal 14 km lang und 13 km breit und mit rund 85.000 Einwohnern - 40.000 im nördlichen und 45.000 im südlichen Teil - ziemlich dicht besiedelt.
Marigot, die Hauptstadt des französischen Teils, ist nur 11 km von der südlichen Hauptstadt Philipsburg entfernt, wo auch der internationale Flughafen Princess Juliana liegt. Im Hafen von Philipsburg können große Kreuzfahrtschiffe anlegen, was St. Martin mit jährlich über 1.5 Millionen Passagieren zur bedeutenden Station bei Karibikkreuzfahrten macht.

St. Martin ist vulkanischen Ursprungs, aktive Vulkane gibt es allerdings nicht mehr. Die Insel ist hügelig, mit 411 Metern ist der Pic Paradis im Inselzentrum die höchste Erhebung.

[© Foto: Blick von der Villa Rainbow auf Marigot]


_KLIMA & REISEZEIT

St. Martin ist eine Karibikinsel wie aus dem Bilderbuch, mit stellenweise üppiger Vegetation, ganzjährig tropischen Temperaturen und traumhaften Sandstränden für Badeurlauber und Wassersportler.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 27°C. Von Dezember-April ist es mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von 28°C ein wenig "kühler", während es von Juni-Oktober mit durchschnittlich über 31°C am heissesten ist. Die trockene Luft wie die frischen Passatwinde mindern jedoch die "gefühlte Hitze".
Die Wassertemperatur liegt ganzjährig bei über 25°C. Regen fällt das ganze Jahr über, allerdings sind die Regenmengen so gering, dass St. Martin insgesamt als trockene Insel gilt. So muss etwa das Trinkwasser aus einer Meerwasserentsalzungsanlage gewonnen werden.
St. Martin liegt in der karibischen Hurrikan-Zone und kann von Juni-November von Wirbelstürmen heimgesucht werden.
Die Insel ist ein ganzjähriges Reiseziel, wobei die "kühleren" und Hurrikan-freien Monate von Dezember-April als Hochsaison gelten. [Wetter]


_HINKOMMEN

Touristen landen auf dem internationalen [Princess Juliana Airport] (SXM) westlich von Philipsburg. Von Europa gibt es Direktverbindungen mit Air France (Paris) und KLM (Amsterdam), aus Nordamerika fliegen United Airlines (Chicago), Delta Airlines (Atlanta) und Air Canada (Toronto) regelmäßig nach St. Martin. Hinzu kommen saisonale Charterflüge vor allem aus den USA. Ab Paris/Amsterdam beträgt die Flugzeit rund 8.5 Stunden. [Flugzeit-Rechner]
Die regionale Fluggesellschaft [Winair] verbindet St. Martin mit einigen Inseln der Kleinen Antillen und bietet Charterflüge zu Zielen der östlichen Karibik an.

Zur Einreise benötigen EU-Bürger und Schweizer einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.


_GUT ZU WISSEN

Sprachen Die Amtssprache im nördlichen Teil ist Französisch, im südlichen Teil Niederländisch - Englisch ist allerdings Alltagssprache auf der gesamten Insel.
Zeitverschiebung Auf St. Martin gibt es keine Zeitumstellung zwischen Sommer und Winter, die Differenz zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt im Winter -5 Stunden und im Sommer -6 Stunden.
Geld Zahlungsmittel im Norden ist der Euro, im niederländischen Teil der Antillen-Gulden, der an den Dollar gebunden ist. Der US-Dollar wird auf der gesamten Insel als gängiges Zahlungsmittel akzeptiert. Bargeld zieht man mit der Kreditkarte oder EC-Karte am Geldautomaten. In Hotels, Restaurants und größeren Geschäften kann man problemlos per Kreditkarte bezahlen. [Währungsrechner]
Inselverkehr Am besten erkundet man die Insel mit dem Mietwagen - ein internationaler Führerschein wird empfohlen. Ansonsten kommt man auch mit dem Taxi überall gut hin. Zwischen den beiden Hauptstädten Philipsburg und Marigot verkehren Minibusse.
Telefonieren Bei Telefonaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Saint-Martin wählt man 00-590-590 + die 6-stellige Ortsnummer, bei Gesprächen im französischen Teil wählt man immer die komplette Vorwahl 0590 + Ortsnummer. Bei Telefonaten nach Sint Maarten wählt man 00-1-721 + die 7-stellige Ortsnummer, bei Anrufen im niederländischen Teil wählt man nur die Ortsnummer. Anrufe zwischen den beiden Inselteilen funktionieren wie Auslandsgespräche. Mobilfunk funktioniert fast überall.
Gesundheit Besondere Impfungen sind nicht erforderlich. Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt auf der ganzen Insel vor, weshalb ein wirksamer Mückenschutz empfohlen wird. Leitungswasser ist auf der ganzen Insel trinkbar, auch einheimische Speisen können ohne Bedenken verzehrt werden.
Die Gesundheitsversorgung hat europäisches Niveau. Eine private Reisekrankenversicherung fürs Ausland wird empfohlen. Tipp: Manche Kreditkartenverträge oder Mitgliedschaften in Automobilclubs beinhalten bereits eine solche Versicherung - also Konditionen checken, bevor man zuviel bezahlt! [Gesundheitstipps]
Sicherheit St. Martin ist ein sehr sicheres Reiseziel. Schwule & Lesben müssen sich nicht verstecken oder besonders vorsichtig sein. Wer die üblichen Sicherheitsregeln befolgt, kann seinen Aufenthalt sehr entspannt genießen. [Sicherheitstipps]
Sonstiges Die Netzspannung beträgt im französischen Teil 220 Volt, auf holländischer Seite 110 Volt - man benötigt also einen Adapter, wenn man auf beiden Seiten übernachtet.
In den meisten Hotels und an manchen öffentlichen Orten ist WLAN-Empfang möglich. Der Internetzugang über Mobilfunk funktioniert fast überall auf der Insel.


_ATTRAKTIONEN

Strände St. Martin bietet drei Dutzend, meist traumhafte Sandstrände, von denen einige selbst in der Hochsaison fast menschenleer sind. An den Stränden Baie Oriental, Baie Rouge und Happy Bay (s. Foto) im französischen Teil sowie am Cupecoy Beach auf holländischer Seite ist Nacktbaden erlaubt, generell ist FKK aber auch an weniger bevölkerten Stränden möglich. An einigen gibt es Bars und Restaurants, die auch abends einen Besuch lohnen. Auf den Webseiten der Tourismusbüros von [Saint Martin] und [St. Maarten] findet man detaillierte Infos zu empfehlenswerten Stränden.
Wassersportfans kommen beim Tauchen, Kite-& Windsurfen, Segeln, Schnorcheln und anderen Aktivitäten voll auf ihre Kosten.
Shopping Wenn man schon mal auf St. Martin ist, sollte man den Status von Sint Maarten als Duty Free-Zone ausnutzen. Vor allem in Philipsburg gibt es zahlreiche Geschäfte, die nur vom Kreuzfahrttourismus leben.
Philipsburg & Marigot Philipsburg, die kleine Hauptstadt im holländischen Teil, hat gerade mal 1.500 Einwohner und entfaltet ihren idyllischen Charme, wenn die letzten Kreuzfahrttouristen wieder an Bord gegangen sind. Ebenso wie in Marigot (5.700 Einwohner), der beschaulichen Hauptstadt des französischen Teils (s. Foto), stammen noch viele sehenswerte Gebäude aus der Kolonialzeit. Lohnende Aussichtspunkte in Philipsburg sind das Fort Amsterdam und in Marigot das Fort Louis.
Pic Paradis Als Abwechslung zum Badeurlaub empfiehlt sich ein Ausflug zum höchsten Inselberg. Er liegt rund 5 km östlich von Marigot und bietet eine tolle Rundumsicht auf St. Martin. Auf dem Weg dorthin lohnt ein Abstecher zum privaten Naturreservat [Loterie Farm], wo man durch tropischen Wald wandern oder sich an Seilen in luftiger Höhe fortbewegen kann.
Restaurants St. Martin ist für seine exzellenten Restaurants mit Seafood und karibisch-kreolischer Küche bekannt und genießt mit über 300! Restaurants den Ruf einer Gourmet-Hochburg der Karibik. Besonders empfehlenswert ist neben Marigot der weiter nördlich gelegene Ort Grand Case, wo man gute Restaurants direkt am Strand findet.
Airplane-Watching Ein einzigartiges Schauspiel (s. Video oben) erlebt man täglich am Maho Beach im Südwesten der Insel. Dort erstreckt sich der Princess Juliana Airport fast bis zum Meer und die Start- und Landebahn beginnt direkt hinter dem Strand. Großraumflugzeuge wie die Boeing 747 oder der Airbus A340 fliegen nur wenige Meter über den Köpfen der Urlauber hinweg. Nirgendwo sonst auf der Welt kann man Flugzeuge so nah beim Starten und Landen fotografieren. Obwohl nicht ganz ungefährlich, ist das Spektakel zur absoluten Touristenattraktion geworden.

[© Foto/Mitte: Fotograf Zerokarma, GNU Free Documentation License]


_GAY LIFE

Neben Curaçao und Puerto Rico zählt St. Martin zu den gayfreundlichsten Reisezielen in der Karibik. Auch wenn man bei nur 85.000 Einwohnern keine ausgeprägte Gay-Szene erwarten kann, so gibt es doch in Marigot, Philipsburg und anderen Orten einige bei einheimischen Gays populäre Cafés, Bars und Restaurants. Als traditionsreiche Szenelocation gilt der [Club Eros] in Marigot, wo jeden Samstag Gay-Partys stattfinden.
Unter den drei Dutzend Stränden gibt es drei, wo sich bevorzugt Schwule tummeln - und cruisen: Cupecoy Beach im Südwesten (holländischer Teil), Baie Rouge im Westen (französischer Teil) und Baie Oriental im Nordosten der Insel. An allen drei Stränden ist auch FKK möglich. Aktuelle Infos & Tipps gibt es auf der Webseite des einzigen schwulen Gästehauses [Villa Rainbow] (Pic Paradis) oder direkt von Einheimischen im Club Eros.
Neben der bereits erwähnten Villa Rainbow haben Gay Traveler eine gute Auswahl an gayfriendly Hotels und Gästehäusern.


_ONLINE_INFOS

Ausführliche Informationen zur Insel erhält man auf den Webseiten der beiden Tourismusbüros von Saint-Martin und Sint Maarten. Neben Tipps für Sightseeing und Ausflüge findet man alles über Strände, Wassersport und Freizeitangebote sowie Shoppingmöglichkeiten, außerdem gibt es Adressenlisten von Unterkünften und Restaurants.
[Saint-Martin] (Französisch, Englisch, Spanisch) [Sint Maarten] (Englisch)


_IMPRESSIONEN


© alle Fotos: Sint Maarten Tourist Board [www.st-maarten.com]
links-rechts, von oben nach unten:
1. Kreuzfahrtschiff im Hafen von Philipsburg, 2. Einkaufsstraße in Philipsburg, 3./4. Strand von Baie Rouge (franz. Teil, Westen), 5./6. Strand von Baie Oriental (franz. Teil, Nordosten), 7. Strand von Baie Longue (franz. Teil, Westen), 8. Strand von Baie Nettlé (franz. Teil, westlich von Marigot), 9. Bucht von Anse Marcel (franz. Teil, Norden), 10. privates Naturreservat Loterie Farm, 11. Strand von Guana Bay (niederl. Teil, Osten), 12. Strand von Philipsburg (niederl. Teil, Süden)

























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