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Touristinfos__Schweiz






Beide Videos stammen vom schweizerischen Tourismusverband [mySwitzerland.com]


▼ Fakten ▼ Klima ▼ Sicherheit
▼ Landkarte ▼ Geld & Preise ▼ Reisen im Land
▼ Hinkommen ▼ Kommunikation ▼ Gut zu wissen
▼ Gesundheit ▼ Öffnungszeiten & Feiertage ▼ Adressen & Infos


[GAY INFOS_Schweiz] [HOTELS_Schweiz]


Die Schweiz ist ein kleines, überschaubares Land, in dem man schnell und komfortabel reist. Die Landschaft ist nicht nur wegen der Alpen sehr abwechslungsreich. Gletscher in den Hochlagen und Palmen im Tal sind oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Im Sommer ist das Land ein Paradies für Bergwanderer, im Winter ein Eldorado für Skifahrer - St. Moritz, Davos und Zermatt sind nur drei der bekanntesten Wintersportorte. Nicht zu vergessen die vielen Seen wie Genfer und Zürichsee, die im Sommer Badespaß und Wassersport vom Feinsten garantieren.
Die Schweiz ist reich an Geschichte, Kultur und Tradition, die Küche befriedigt viele kulinarische Genüsse. Trotz ihrer nicht einmal 400.000 Einwohner muss Zürich als größte Stadt des Landes den Vergleich mit anderen europäischen Metropolen nicht scheuen, wenn es um Trends, Architektur, Design, Kunst, Entertainment und Nachtleben geht. Kurzum: Die Schweiz ist ein gepflegtes und anspruchsvolles Reiseziel mit hoher Lebensqualität.


_FAKTEN


© ST/swiss-image.ch

+++ Geografie: zentrale Lage im Herzen Europas, Nachbarländer sind Deutschland (Norden), Österreich und das kleine Fürstentum Liechtenstein (Osten), Italien (Süden) und Frankreich (Westen), markante Regionen sind das Schweizer Jura, das Alpenvorland mit dem Bodensee, die Hochalpen und das mediterrane Tessin im Süden, in der Schweiz findet man die höchsten Berge Europas, insgesamt gibt es 74 Viertausender, höchster Berg ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv (4.634 m), bekanntester Berg das Matterhorn (4.545 m) +++ Fläche: 41.285 qkm, West-Ost-Ausdehnung ca. 350 km, Nord-Süd ca. 290 km +++ Verwaltung: föderaler Bundesstaat aus 20 Kantonen und 6 Halbkantonen, Hauptstadt mit Regierung und Parlament ist Bern +++ Politisches System: Demokratie mit starken föderalen und basisdemokratischen Zügen, Bürger in Gemeinden, Kantonen und auf Bundesebene haben durch Volksabstimmungen großen Einfluss auf politische Entscheidungen, da deren Ergebnisse Gesetzeskraft haben, Parlament (Bundesversammlung) besteht aus 2 Kammern, dem Nationalrat (Volksvertretung) und dem Ständerat (Vertretung der Kantone), der Bundespräsident ist Staatsoberhaupt und wird für jeweils 1 Jahr aus den Reihen der 7-köpfigen Regierung gewählt, er hat nur repräsentative Funktion +++ Bevölkerung: 7,5 Mio. Einwohner (2006), davon ca. 20% ausländischer Herkunft +++ Sprachen: die vier Landessprachen sind Deutsch (64%, Ost-, Nord- und Zentralschweiz), Französisch (19%, West- und Südwestschweiz), Italienisch (7,6%, Kanton Tessin) und Rätoromanisch (0,6%, Kanton Graubünden) +++ Religionen: über 40% Katholiken, 35% Protestanten, ca. 4% Muslime, der Rest andere Religionen oder konfessionslos

Die größten Städte: Zürich (367.000), Genf (180.000), Basel (165.000), Bern (129.000), Lausanne (117.000), Winterthur (91.000), St. Gallen (71.000), Luzern (58.000)




_LANDKARTE



[Größere Kartenansicht - teilweise mit Street View]


_HINKOMMEN


Aufgrund der zentralen Lage in Europa ist die Schweiz per Flugzeug, Auto oder Bahn innerhalb weniger Stunden erreichbar und zudem ein wichtiges Land für den Transitverkehr in Nord-Süd- und West-Ost-Richtung.

Mit dem Flieger
Im internationalen Flugverkehr sowie für Flüge innerhalb Europas gilt Zürich wegen seiner zentralen Lage als wichtiges Drehkreuz. Zahlreiche europäische und internationale Airlines landen vor allem in Zürich (ZRH), aber auch Genf (GVA), Basel (BSL) und Bern (BRN) sind gut ans internationale Flugnetz angebunden.
Die Fluggesellschaft SWISS bietet Verbindungen in ca. 60 Länder und zu fast allen deutschen Flughäfen an. Airlines wie AIR BERLIN, EASYJET oder GERMANWINGS verbinden Zürich und andere Flughäfen des Landes mit mehreren Zielen in Deutschland und Europa.


© Zürich Tourismus

Mit der Bahn
Mit dem Zug bestehen gute und schnelle Direktverbindungen in viele Länder Europas. Der französische Hochgeschwindigkeitszug [TGV] bedient die Strecken Genf-Paris und Zürich-Basel-Straßburg-Paris. In viele europäische Länder gibt es mit [City Night Line] außerdem komfortable Nachtreisezüge.

Mit dem Auto
Touristen aus den Nachbarländern können bequem mit dem PKW anreisen. Bei der Kostenplanung berücksichtigen, dass die Benutzung von Straßentunneln in den Alpen sowie der Autobahnen gebührenpflichtig ist. (Details unter dem Kapitel REISEN IM LAND).

Einreisebestimmungen
Deutsche, Österreicher und Reisende aus den meisten EU-Staaten können mit ihrem nationalen Personalausweis einreisen. Obwohl die Schweiz nicht der EU angehört, ist sie dem sogenannten "Schengen-Abkommen" beigetreten, was den Wegfall der Grenzkontrollen innerhalb der EU bedeutet. Das gilt sowohl für Flugreisen als auch für die Anreise mit dem Auto oder per Bahn.
Für alle anderen Reisenden gilt: Wer bis zu 3 Monaten einreist, benötigt einen Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein muss. Ein Rückflugticket muss nicht nachgewiesen werden. Transitreisende, die innerhalb von 48 Stunden weiterreisen, brauchen einen Reisepass, wer länger verweilt, benötigt ein Transitvisum. Bei einem Aufenthalt von mehr als 3 Monaten besteht Visumpflicht. Spätestens bis 2010 sollen alle Reisenden nur noch mit maschinenlesbaren Pässen einreisen.

Handgepäck
Für alle Flüge von und in die Schweiz sowie Inlandsflüge gelten neben den üblichen Verboten wie der Mitnahme von Waffen, waffentauglichen Objekten und Munition folgende Sicherheitsregeln fürs Handgepäck: Flüssigkeiten dürfen in Behältern bis maximal 100 ml (gilt auch für Tuben, Cremes und ähnliches) und nur in einem transparenten, verschließbaren Plastikbeutel mit einem Volumen von maximal 1 Liter mitgenommen werden. Flüssige Medikamente dürfen auch in größeren Mengen ins Handgepäck, sofern sie benötigt werden. Am besten ein ärztliches Attest mitführen. Flüssigkeiten wie Spirituosen oder Pafüm, die nach der Kontrolle im Duty-Free erworben werden, sind davon ausgenommen (das gilt jedoch nicht für Umsteigeflüge mit Zwischenstopp innerhalb der EU!). Die Mitnahme 1 Einwegfeuerzeugs ist erlaubt.
Eine Liste der verbotenen Gegenstände bei Flugreisen findet man auf der Internetseite der [Deutschen Bundespolizei].

Zollbestimmungen
Ein Einfuhrverbot im gesamten Reiseverkehr besteht insbesondere für Lebensmittel tierischer Herkunft aus Nicht-EU-Ländern (Fleisch und Fleischerzeugnisse, Milch und Milcherzeugnisse), weder frisch noch in Konserven. Erlaubt sind Nahrungsmittel als Tagesproviant im Reiseverkehr, sofern die Reisenden aus EU-Ländern stammen.
Für die Mitnahme von Haustieren wie Hunde, Katzen und andere Kleintiere muss ein Tierpass zum Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung mitgeführt werden. Außerdem müssen die Tiere entweder mit einer Tätowierung oder einem implantierten Mikrochip am Hals gekennzeichnet sein.


_GESUNDHEIT


Für Touristen und andere Reisende bestehen keine Impfvorschriften. Generell ist jedoch ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B, Tetanus und Diphterie immer zu empfehlen.
Für Menschen mit HIV und Aids gibt es keine Einschränkungen bei der Einreise.
Allgemeine Gesundheitsrisiken bestehen bei einem Aufenthalt in der Schweiz nicht. Wer gerne wandert oder sonstige Outdoor-Aktivitäten unternimmt, sollte vor allem im Frühjahr und Sommer an Schutz vor Zecken denken. Sie übertragen die Borreliose (Hirnhautreizung, Gelenkschmerzen) und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (Hirnhautentzündung). Gegen Letztere kann man sich impfen lassen, ansonsten kann man sich nur durch hautbedeckende Kleidung sowie Anti-Zeckenmittel schützen.

Die medizinische Versorgung ist überall in der Schweiz ausgezeichnet. Für Touristen aus EU-Staaten gilt der Krankenversicherungsschutz des Heimatlandes auch in der Schweiz. Sie können sich bei plötzlicher Krankheit oder einem Unfall mit der Europäischen Krankenversicherungskarte behandeln lassen. Diese ist oft schon in der normalen Versicherten-Card integriert (s. EU-Symbol auf der Rückseite) oder man erhält sie von seiner Krankenkasse.
Die Karte deckt zwar nötige Behandlungskosten ab, nicht jedoch zahnärztliche Leistungen oder Rücktransporte nach schweren Erkrankungen oder bei Unfällen. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, sollte zusätzlich eine private Reisekrankenversicherung für Auslandsreisen abschließen. Das gilt generell auch für alle Reisenden aus Nicht-EU-Ländern.
Tipp: Manche Kreditkartenverträge und Mitgliedschaften in Automobilclubs beinhalten bereits eine solche Versicherung - also vorher Konditionen checken, bevor man zuviel bezahlt!

[Gesundheitstipps aus schwuler Sicht]


_KLIMA


© swiss-image.ch

Die Schweiz ist zwar sehr klein, doch durch den Einfluss der Alpen sind die klimatischen Bedingungen sehr vielfältig.
Im nördlichen Teil ist atlantisches Klima mit kalten, schneereichen Wintern und warmen Sommern wetterbestimmend, im südlichen Teil, vor allem im Tessin, sorgt der Einfluss des Mittelmeers bereits für mediterranes Klima mit warmen Sommern und milden, sonnigen Wintern.
In den Alpen selbst hängen die Wetterbedingungen und Temperaturen stark von der Lage und der Höhe ab. Generell sind extreme Feuchtigkeit und Hitze sowie andere extreme Wetterphänomene sehr selten.
Das Klima macht es möglich, dass in der Schweiz immer Urlaubssaison herrscht. Für Freunde des Bergwanderns sind die Monate Juni bis September optimal, für Wintersportler die Monate Dezember bis April, wenn in der Regel beste Schneeverhältnisse herrschen.

Kälteste Monate sind Januar (-4°C) und Februar (-3°C), wärmste Monate Juli (23°C) und August (22°C), die Zahl der Regentage pro Monat schwankt zwischen 10 und 14, die meisten gibt es im Mai, Juni und August (jeweils 14), die wenigsten im März und Dezember (jeweils 10). (landesweite Durchschnittswerte)

Aktuelles Wetter für die Schweiz und ihre Regionen findet man bei [wetteronline.de]


_GELD & PREISE


Zahlungsmittel ist der Schweizer Franken. An allen Bank- und Geldautomaten kann man mit der Kreditkarte oder der EC-Maestro-Karte Bargeld ziehen - an manchen Automaten auch in Euro. Fremdwährungen oder Reiseschecks werden in allen Banken und Wechselstuben eingetauscht.
In vielen Geschäften kann man bargeldlos mit der EC-Karte, Cirrus-Karte und den gängigen Kreditkarten bezahlen. Fast überall werden Kreditkarten von MASTERCARD, VISA und AMERICAN EXPRESS akzeptiert. Reiseschecks eignen sich nur zum Umtausch, nicht aber zur Bezahlung! Welche Karten akzeptiert werden, ist meist durch Logos an der Eingangstür ersichtlich.
Vor allem in Großstädten wird auch der Euro als Zahlungsmittel akzeptiert, das Rückgeld bekommt man dann in Schweizer Franken.

Wechselkurse:
1 Schweizer Franken (CHF) = 100 Rappen (Centimes)
Banknoten gibt es für 10, 20, 50, 100, 200 und 1000 CHF
Münzen für 1, 2 und 5 CHF sowie 5, 10, 20 und 50 Rappen


1 Euro = 1,22 CHF 1 CHF = 0,82 Euro (Stand: 14. Mai 2014)

Für die wichtigsten Reisewährungen bietet GAYSONTOUR eine Umrechnungsfunktion mit Tabelle zum Ausdrucken für die Reise an [Währungsrechner]

Für Deutsche und Österreicher ist die Schweiz nicht gerade ein Schnäppchenparadies. Das Land gehört zu den teureren Reisezielen und Städte wie Zürich und Genf rangieren sogar unter den Top 10 der teuersten Pflaster für Geschäftsreisende weltweit (2008, Quelle: Mercer). Dafür ist aber auch der allgemeine Lebensstandard in der Schweiz sehr hoch und die Menschen verdienen mehr als in anderen Ländern Europas.
Das Preisniveau in Restaurants, Bars, Geschäften oder bei Dienstleistungen und Kulturangeboten ist merklich höher als in Deutschland und Österreich. Taxifahrten oder Mietwagen sind relativ teuer.

Wie in Deutschland und Österreich sind alle Preise von Waren und Dienstleistungen inklusive der Umsatzsteuer ausgewiesen. Diese beträgt zur Zeit 7,6 Prozent. Ausländische Touristen bekommen bei Einzelkäufen ab jeweils 400 CHF die Steuer erstattet, wenn sie die Schweiz innerhalb von 30 Tagen nach Kauf der Ware verlassen und einen Stempel des Zolls bei der Ausreise vorweisen. Formulare zur Rückerstattung der Mehrwertsteuer gibt es in Geschäften mit den Logos von [Premier TAX Free] oder [Global Refund]. Für die Prozedur am Flughafen sollte man extra Zeit einplanen!



_KOMMUNIKATION


Die internationale Vorwahl für Telefonate aus Deutschland, Österreich und anderen Ländern Europas in die Schweiz ist 0041, bei Auslandsgesprächen in der Schweiz wird die internationale Vorwahl des betreffenden Landes gewählt, also nach Deutschland 0049 und nach Österreich 0043 (danach die Ortsvorwahl ohne die "0" am Anfang).
Wichtig: Bei Telefonaten innerhalb der Schweiz muss man auch bei Ortsgesprächen immer die örtliche Vorwahl mitwählen! Nur wer aus dem Ausland anruft, muss nach der Länderkennung die Null der Ortsvorwahl weglassen.
Öffentliche Telefonzellen funktionieren fast nur noch mit Kreditkarte oder Telefonkarten (Taxcard), die man auf Postämtern oder an Kiosken erwerben kann.

Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 117, für die Feuerwehr 118 und die Unfallrettung 144. Die allgemeine Notrufnummer aus dem Mobilfunknetz lautet 112.

In der Schweiz kann man sein Mobiltelefon überall problemlos benutzen, auch Geräte, die nicht dem neuesten Stand der Netztechnik entsprechen, funktionieren. Alle Anbieter haben mit ausländischen Anbietern Roaming-Verträge abgeschlossen.

Jedes bessere Hotel verfügt über Internetanschluss, je nach Standard auch in den Zimmern. Ansonsten gibt es in den Großstädten Internetstationen vor allem in Bahnhöfen und Einkaufszentren. Auch in Telefonzellen von SWISSCOM besteht Internetzugang, den man mit der Telefonkarte (oder Kreditkarte) bezahlt.

Briefmarken gibt es auf jedem Postamt. Briefe und Postkarten brauchen innerhalb Europas rund 3 Tage, Luftpost in weiter entfernte Regionen ist bis zu einer Woche unterwegs.



_ÖFFNUNGSZEITEN & FEIERTAGE


Öffnungszeiten
Die Ladenöffnungszeiten sind per Gesetz geregelt. An Sonntagen und offiziellen Feiertagen sind Geschäfte und Kaufhäuser geschlossen, davon ausgenommen sind Geschäfte an Verkehrsknotenpunkten wie großen Bahnhöfen oder Flughäfen. In der Regel sind Geschäfte Mo-Fr von 8-18.30 Uhr und samstags von 8.30 bis 16 Uhr geöffnet. Einmal pro Woche (meist am Donnerstag) können Geschäfte in großen Städten bis 21 Uhr öffnen.
Banken öffnen in der Regel Mo-Fr von 8.30-16.30 Uhr, in ländlichen Gebieten kann von 12-14 Uhr geschlossen sein. Postämter öffnen Mo-Fr 7.30-12 Uhr und 13.45-18.30 Uhr, samstags sind sie bis 11 Uhr geöffnet.
Öffentliche Museen haben montags generell geschlossen.

Gesetzliche Feiertage
Neujahr: 1. Januar Berchtold-Tag: 2. Januar (gilt nicht in allen Kantonen) Karfreitag (gilt nicht in allen Kantonen) Ostermontag (gilt nicht in allen Kantonen) Tag der Arbeit: 1. Mai (gilt nicht in allen Kantonen) Christi Himmelfahrt (gilt nicht in allen Kantonen) Pfingstmontag (gilt nicht in allen Kantonen) Nationalfeiertag: 1. August Weihnachten: 25./26. Dezember


_SICHERHEIT


Die Schweiz gilt als eines der sichersten Reiseländer der Welt. Wer die üblichen Regeln der Sicherheit befolgt, kann einen sehr entspannten Aufenthalt genießen.

Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 117, die Feuerwehr 118 und die Unfallrettung erreicht man unter 144. Die allgemeine Notrufnummer aus dem Mobilfunknetz lautet 112.

[Tipps zur Sicherheit auf Reisen]


_REISEN IM LAND


© swiss-image.ch

Straßen- und Schienennetz sowie der öffentliche Nahverkehr in der Schweiz sind ausgezeichnet. Nach Japan verfügt die Schweiz über das dichteste Bahnnetz der Welt.
Bei Reisen innerhalb der Schweiz kann man gut auf einen Mietwagen verzichten, denn mit Bahn, Bus und Nahverkehr kommt man überall schnell und bequem hin, selbst in die entlegensten Bergdörfer. Zwar kann man zwischen Zürich, Lugano und Genf auch fliegen, aber das macht schon aus Klimaschutzgründen keinen Sinn!
Von Zürich braucht man mit dem Zug oder Auto nach Basel ca. 1 Stunde, nach Bern 1 Stunde und 15 Minuten und nach Genf oder Lugano ca. 3 Stunden.

Mit dem Bus
Die Schweizer Post unterhält ein eigenes Busliniennetz und bedient alle Strecken, die nicht mit der Bahn erreicht werden können, darunter die schönsten Alpenpässe und reizvolle Seitentäler. Speziell für Touristen wurden Ausflugsstrecken konzipiert. Infos zu den Busreisen, Fahrpläne und Tickets online gibt es auf der Webseite von [PostAuto Schweiz].

© swiss-image.ch/Robert Boesch

Mit der Bahn
Das Streckennetz der [Schweizer Bundesbahn] und einiger privater Betreiber umfasst 16.000 Kilometer, dazu gehören auch Bergbahnen und Schifffahrtslinien. Manche Wintersportorte sind nur mit Bergbahnen erreichbar.
Die abwechslungsreiche Alpenlandschaft macht Bahnfahren zum Erlebnis. Schweiz-Touristen sollten auf keinen Fall eine Fahrt auf einer der zahlreichen Panoramastrecken versäumen, auf denen man in Zügen mit Panoramafenstern fährt. Folgende Strecken sind besonders zu empfehlen:

Bernina Express die Strecke wurde 2008 als UNESCO-Welterbe anerkannt und führt durch Graubünden in der Südostschweiz, Strecke: Chur/Davos-St. Moritz-Berninapass-Pontresina-Poschiavo-Tirano [Infos] siehe Video
Glacier Express knapp 8-stündige Bahnfahrt durch die Hochalpen der Südschweiz, u.a. vorbei am Matterhorn, Strecke: Zermatt-Brig-Andermatt-Chur-Davos/St. Moritz [Infos]
Golden Pass fährt durch die Zentralschweiz, Strecke: Luzern-Interlaken-Montreux [Infos]
Voralpen Express fährt in der nördlichen Schweiz im Voralpenland, Strecke: Romanshorn (Bodensee)-St. Gallen-Rapperswill-Arth-Goldau-Luzern [Infos]
Wilhelm Tell Express fährt von der nördlichen Zentralschweiz ins südliche Tessin, Strecke: Luzern-mit dem Schiff 3 Stunden über den Vierwaldstätter See-Gotthardtunnel-Locarno-Lugano [Infos]

Weitere Infos zu Panoramafahrten und Ausflügen mit der Bahn inklusive Fahrplänen und Streckenkarten zum Downloaden gibt es auf der Webseite von [Swiss Travel System].



Mit der Rhätischen Bahn durchs Kanton Graubünden

Der Bernina-Express fährt von Chur im Norden, der ältesten Stadt der Schweiz, über die Orte Thusis, Filisur, den mondänen Wintersportort St. Moritz und Pontresina bis nach Tirano im Süden, das bereits auf italienischem Staatsgebiet liegt.
Eine der schönsten und bekanntesten Bahnstrecken der Schweiz, die durch das Albula-Tal und das Bernina-Massiv führt, passiert 55 Tunnels sowie 196 Brücken und schwindelerregend hohe Viadukte. Vom höchsten Punkt der Bahnstrecke mit 2.253 Metern am Bernina-Pass geht es 1.800 Höhenmeter abwärts bis nach Tirano, wobei teilweise ein atemberaubendes Gefälle von bis zu 7% bewältigt wird!
Die Fahrt im Panoramazug der Rhätischen Bahn von Chur bis Tirano beträgt 4 Stunden. Seit September 2008 gibt es einen Grund mehr, sich die touristische Attraktion nicht entgehen zu lassen: Die imposante Bahnstrecke wurde als UNESCO-Welterbe anerkannt.

© gaysontour Videoproduktion, September 2008
Mit freundlicher Unterstützung von [Schweiz Tourismus].


© ST/swiss-image.ch

Für Touristen ohne Auto lohnt sich auf jeden Fall der Swiss Pass, mit dem man ab 4 Tagen bis zu 1 Monat beliebig oft das gesamte Streckennetz von Swiss Travel System benutzen kann.
Das Netz umfasst neben den Eisenbahnlinien die Panoramarouten, Postbuslinien und Schiffsrouten auf den Schweizer Seen. Außerdem bekommt man bei den meisten Berg- und Luftseilbahnen 50% Ermäßigung, hat zu rund 450 Museen im ganzen Land freien Eintritt und darf öffentliche Verkehrsmittel in 37 Städten der Schweiz gratis benutzen.
Den Swiss Pass gibt es bereits ab 260 CHF (4 Tage, 2. Klasse, Erwachsener ab 26 Jahre, günstiger für Reisende bis 25) - erhältlich auf Bahnhöfen, in Deutschland und Österreich in ausgewählten Reisebüros oder online im Ticketshop von Swiss Tourism. [Infos, Preise & Tickets]

Touristen mit Wohnsitz in Europa haben mit InterRail eine weitere preisgünstige Möglichkeit, das Land per Bahn kennenzulernen. Mit dem Ein-Land-Pass (Erwachsener ab 26 Jahre, 2. Klasse) fährt man bereits für 109 Euro 3 Tage lang beliebig oft kreuz und quer durch die Schweiz, 4 Tage kosten 139 Euro, 6 Tage 189 Euro und für 8 Tage zahlt man 229 Euro - günstiger für Reisende bis 25 Jahre.
Mehr Informationen zum One-Country-Pass gibt es auf der Webseite von [InterRail], wo man das Ticket auch online kaufen kann. Schweizer können den Pass in ihrem Land allerdings nicht nutzen!


Mit dem Auto/Mietwagen
Die Schweiz verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz. Für die Benutzung von Autobahnen und Nationalstraßen muss man eine pauschale Gebühr von 40 CHF bezahlen, die für 1 Kalenderjahr gilt. Die Vignette gibt es an den Grenzübergängen, bei Postämtern, Tankstellen oder online bei [Swiss Travel System]. Hinzu kommen Gebühren für die Benutzung der großen Alpentunnel.

Wer mit seinem Privatwagen reist, benötigt den nationalen Führerschein, den Fahrzeugschein sowie einen Personalausweis oder Reisepass. Wer einen internationalen Führerschein besitzt, nimmt diesen zusätzlich mit. Für EU-Angehörige gilt das Autokennzeichen als Versicherungsnachweis, eine Internationale Grüne Versicherungskarte erleichtert bei eventuellen Schadensfällen die Abwicklung.
Für einen Mietwagen benötigt man den nationalen Führerschein, den Personalausweis oder Reisepass. Das Mindestalter beträgt 21 Jahre, bei bestimmten Fahrzeuggruppen 25 Jahre.

Autofreie Ferienorte
In der Schweiz gibt es derzeit insgesamt 9 Ortschaften in verschiedenen Kantonen, in denen keine Autos erlaubt sind. Den Transport erledigen öffentliche Verkehrsmittel oder Elektromobile. Alle Orte sind gut mit dem Zug oder Postauto erreichbar, wer mit dem Auto anreist, findet außerhalb der Ortschaften ausreichend Parkplätze vor. Folgende Ortschaften sind autofrei:
Bettmeralp und Riederalp, Kanton Wallis, beliebte Skiorte im Gebiet des Aletschgletschers Saas Fee, Kanton Wallis Zermatt, Kanton Wallis, bekannte Skiregion am Matterhorn Rigi-Kaltbad, Kanton Luzern, bekannte Wanderregion nahe des Vierwaldstätter Sees Braunwald, Kanton Glarus Stoos, Kanton Schwyz Wengen und Mürren, Kanton Bern, Ferienklassiker der Jungfrau Region
Detaillierte Infos zu den einzelnen Ortschaften gibt es auf der Homepage der Gemeinschaft Autofreier Schweizer Tourismusorte [GAST].


_GUT ZU WISSEN


Zeitzone
Die Schweiz liegt in der mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ). Da man sich der Sommerzeit vom letzten Sonntag im März (Uhrzeit wird 1 Stunde vorgestellt) bis zum letzten Sonntag im Oktober (1 Stunde zurück) anschließt, gibt es zu den meisten europäischen Ländern das ganze Jahr über keine Zeitunterschiede.
Strom
Die Netzspannung entspricht mit 230 Volt der in anderen europäischen Ländern. Meistens sind Steckdosen gemäß Euro-Norm, da es aber auch andere Standards gibt, benötigt man u.U. einen Adapter (gibt es in jedem Elektronikhandel). Größere Hotels stellen Adapter zur Verfügung.
Mobiltelefon für Notfälle
Die Bergrettung funktioniert überall ausgezeichnet. Wer gerne wandert oder klettert und im Winter auf weniger befahrenen Pisten Ski fährt, sollte immer ein aufgeladenes Mobiltelefon mit gespeicherten Notrufnummern dabei haben, um im Ernstfall schnell Hilfe holen zu können.



Trinkgeld
In Restaurants und anderen Dienstleistungsbereichen verstehen sich alle Preise inklusive einer Servicepauschale (Trinkgeld). Bei gutem Service sollte man sich aber erkenntlich zeigen und den Rechnungsbetrag nach Belieben aufrunden.
Verkehrsregeln
In der Schweiz herrscht Rechtsverkehr. Generell gelten auf allen Straßen Geschwindigkeitsgrenzen, in Ortschaften 50 kmh, auf Landstraßen 80 kmh und auf Autobahnen 120 kmh. Die Promillegrenze für Alhohol am Steuer beträgt 0,5. Verstöße dagegen werden mit hohen Geldbußen geahndet.
Alkohol & Drogen
Der Erwerb und Konsum von Alkohol sind ab 18 Jahren generell gestattet. Bier und Wein dürfen auch an Jugendliche ab 16 Jahre serviert bzw. verkauft werden, Spirituosen erst ab 18. Alkohol gibt es in allen Sorten in Supermärkten, an Tankstellen und in anderen Geschäften. Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist nicht verboten.
Grundsätzlich sind der Erwerb und Konsum von Drogen wie etwa Cannabis illegal. November 2008 wurde per Volksabstimmung die Legalisierung von Cannabis mit großer Mehrheit abgelehnt. In der Praxis setzen die Kantone im Nordteil der Schweiz aber mehr auf Prävention statt Strafe, besonders bei geringen Mengen zum Eigenverbrauch. In den südlichen Kantonen wird härter gegen Drogenkonsum vorgegangen.
Rauchen
Ein landesweites Rauchverbot besteht für öffentliche Gebäude, Züge, Bahnhöfe und öffentliche Verkehrsmittel. Rauchverbote für Gaststätten und Kneipen (erlaubt sind abgetrennte Raucherzimmer) gibt es nur in den Kantonen Tessin, Solothurn, Appenzell-Außerrhoden und Graubünden, ansonsten darf überall geraucht werden.

© Zürich Tourismus

Nacktbaden
Im Land mit den vielen klaren Seen gibt es eine ausgeprägte Freiluft-Badekultur, was auch FKK mit einschließt, d.h. es gibt an zahlreichen Badestellen extra ausgewiesene Abschnitte für FKK-Fans. Aber auch außerhalb dieser Zonen geht man mit nackten Sonnenanbetern im allgemeinen recht freizügig um. Eine Zusammenstellung von FKK-Möglichkeiten in der Schweiz bietet die Webseite von [Nacktbaden.de]


Käsefondue
Wer Käse mag wird um das Schweizer Nationalgericht kaum einen Bogen machen wollen. Man sollte aber wissen, dass die Schweizer das Käsefondue traditionell in der kalten Jahreszeit am Abend bevorzugen. Im Sommer wird man kaum Restaurants finden, die Käsefondue anbieten - ausgenommen natürlich reine Touristenlokale.
Schweizerdeutsch
Es gibt Ausdrücke, die nur im Schweizerdeutsch vorkommen. Wenn man das nicht weiß, kann es zu Missverständnissen kommen. So heißt der Autoreifen Pneu, das Fahrrad Velo, das Motorrad Töff, die Tasche ist der Sack und das Schweizer Taschenmesser ein Sackmesser. Auch in der Gastronomie gibt es abweichende Wörter. So heißt Paprika Peperoni, das scharfe Peperoni hingegen Peperoncini, die Zucchini ist eine Zucchetti und der Pfifferling ein Eierschwämmli.


_ADRESSEN & INFOS


© ST/swiss-image.ch

Schweiz Tourismus
Das nationale Tourismusbüro SCHWEIZ TOURISMUS hat eine ausgezeichnet sortierte Webseite mit vielen nützlichen Reiseinfos und praktischen Tipps zu jeder Region des Landes. Darüber hinaus gibt es nützliche Infos u.a. zu Wintersport, Wandern, Zug- und Bootsfahrten sowie zahlreiche Broschüren zum Downloaden oder Bestellen. [Infos]

Außerdem gibt es auf der Webseite unter dem Menü Multimedia u.a. zahlreiche Videoclips, Links zu Webcams an verschiedenen Standorten in der Schweiz und eine große Auswahl an iPhone-Apps mit City-Guides für Zürich, Basel, Lausanne, Bern, Luzern, Lugano und Genf, Apps als Wanderführer, Event-Kalender und andere Anwendungen. Die Apps kann man kostenlos downloaden. [Multimedia_Apps]

Speziell für Gay Traveller hat SCHWEIZ TOURISMUS auf seiner Webseite eigene Seiten eingerichtet, die allerdings nur in Englisch verfügbar sind, da sie sich hauptsächlich an den nordamerikanischen Reisemarkt richten. Dort gibt es Basisinfos, Termine überregionaler Events und eine Adressenauswahl für die Städte Zürich, Lausanne, Luzern und den Wintersportort Arosa. Zusätzlich werden Hotel-Packages für Gay Traveller in verschiedenen Städten angeboten. [Gay-Seiten]

Reisen für Behinderte
Reisende mit Behinderung können sich auf der Webseite von [Schweiz Tourismus] über die Möglichkeiten für barrierefreies Reisen im Land informieren, außerdem hilft der nationale Invaliden-Verband [Procap] weiter. Infos zum behindertengerechten Reisen sowie zahlreiche Adressen von Hotels über Restaurants bis zu Ausflugszielen erhält man auch bei [Mobility International Schweiz] oder telefonisch unter +41(0)62-206 88 35.
Nützliche Linktipps u.a. zu Reiseveranstaltern gibt es außerdem auf der Webseite von [Rehacare].

Botschaften und Konsulate
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Willadingweg 83, CH-3006 Bern (Postfach 250, CH-3000 Bern 16), Tel. (031) 359 41 11, Fax (031) 359 44 44 [Homepage]
Generalkonsulat in Genf

Botschaft der Republik Österreich
Kirchenfeldstrasse 77-79, CH-3005 Bern (Postfach 266, CH-3000 Bern 6), Tel. (031) 356 52 52, Fax (031) 351 56 64 [Kontakt] & [Homepage]
Generalkonsulat in Zürich




Bildnachweise (von oben nach unten):
Flagge Schweiz © Carsten Reisinger - Fotolia.com
Bild 1 (Ausschnitt) © swiss-image.ch/Robert Boesch
Bild 2+4 (Ausschnitte) © swiss-image.ch
Bild 3 (Ausschnitt) © ST/swiss-image.ch












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