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▼ Fakten ▼ Klima ▼ Sicherheit
▼ Landkarte ▼ Geld & Preise ▼ Reisen im Land
▼ Hinkommen ▼ Kommunikation ▼ Gut zu wissen
▼ Gesundheit ▼ Öffnungszeiten & Feiertage ▼ Adressen & Infos

[GAY INFOS_Thailand] [HOTELS_Thailand]


© Thailand Tourismus

Das "Land des Lächelns", wie Thailand auch genannt wird, gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Fernreisezielen europäischer Touristen in Südostasien. Thailand erfüllt alle Voraussetzungen als perfektes Urlaubsland.
So landeten mehrere thailändische Reiseziele 2010 bei der jährlichen Umfrage des weltweit führenden Reise-Community-Portals TripAdvisor gleich in mehreren Kategorien wie Strände, Kultur und Wellness unter den Top Ten in Asien.

Thailand ist gut entwickelt und sehr sicher, die alltäglichen Dinge funktionieren bestens, die Standards im Service und bei Dienstleistungen sind hoch, es ist ganzjährig warm und es gibt im ganzen Land traumhafte Strände, Inseln und Tauchgründe, die trotz Massentourismus immer noch exotischen Charme versprühen.
Während Touristen ihren Urlaub in anderen tropischen Ländern aus Sicherheitsgründen oft in abgeschirmten Anlagen verbringen, kann man sich in Thailand überall frei und entspannt bewegen. Selbst die pulsierende Megastadt Bangkok weckt eher Neugierde als Ängste - das ist in vielen Metropolen Asiens ganz anders.

Nicht zuletzt ist Thailand seit vielen Jahren ein gleichbleibend günstiges Reiseland. Das heißt nicht, dass Urlaubmachen in Thailand eine billige Angelegenheit sein muss. So fördert der Staat gezielt den Luxustourismus, der in den letzten Jahren stark angewachsen ist, ebenso wie der Wellness- und Gesundheitstourismus. Hier gibt es inzwischen Hunderte von Einrichtungen im ganzen Land, die höchsten Standard bieten und spürbar preisgünstiger sind als in Nordamerika oder Westeuropa.

Dass Thais oft so sanft, tolerant und gastfreundlich erscheinen (und auch sind), liegt mit Sicherheit am Buddhismus, der im Alltag der meisten Thais eine zentrale Rolle spielt. Dass sie gegenüber Ausländern unbefangener sind als viele andere Völker Asiens mag auch daran liegen, dass Thailand nie eine Kolonie europäischer oder anderer Mächte war und stets seine Unabhängikeit bewahrte. Wer Land und Leuten mit Respekt und Neugierde begegnet, dem erschließt sich eine faszinierende Welt, die man so schnell nicht vergisst.

© Thailand Tourismus

Spricht man über Thailand, so landet man irgendwann unweigerlich auch beim Thema "Sextourismus". Diesbezüglich hatte das Land lange Zeit kein gutes Image. Die Regierung bemüht sich aber seit einigen Jahren erfolgreich darum, dieses Image abzustreifen. Die schlimmsten Auswüchse, vor allem wenn Minderjährige involviert waren, konnten dank strenger Polizeikontrollen und Auflagen bereits eingedämmt werden.
Auch wenn es nicht die Mehrheit ist, so gibt es dennoch zahlreiche Touristen, die vor allem der sexuellen Abenteuer wegen nach Thailand reisen. Jedenfalls gehören in Bangkok und anderswo die "Farangs" - wie weiße Ausländer genannt werden - mit einer thailändischen Frau an der Seite (oder einem Mann) zum gewohnten Straßenbild.
Jeder muss wissen, worauf er sich einlassen will. Mit dem moralischen Zeigefinger kommt man jedenfalls nicht weit. Viele Thais sind zwar zurückhaltend, haben aber ein recht entspanntes Verhältnis zum Sex.


_FAKTEN


+++ Geografie: Thailand (früher Siam) liegt im Herzen Südostasiens, natürliche Grenzen sind der Golf von Thailand im Süden bzw. an der Ostküste der Malaiischen Halbinsel und der Indische Ozean (oder Andamanen-See) an der Westküste der Malaiischen Halbinsel, Nachbarländer sind Myanmar (ehemaliges Birma, Norden und Westen), Laos (Nordosten), Kambodscha (Osten) und Malaysia (Süden), markante Landschaftsräume sind der bergige Norden (höchste Erhebung 2.565 m) mit dem Zentrum Chiang Mai, die zentrale, fruchtbare Flussebene des Chao Phraya, der südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet, die größtenteils unfruchtbare Korat-Hochebene im Nordosten (ca. ein Drittel des Landes) und die langgestreckte Malaiische Halbinsel im Süden mit zahlreichen vorgelagerten Inseln und traumhaften Sandstränden, die größten Inseln sind Phuket und Ko Samui (Süden) sowie Ko Chang (Osten), Thailand liegt in der Tropenzone zwischen 5° und 20° nördlich des Äquators

© Jürgen Bieniek

+++ Fläche: 513.115 qkm, West-Ost-Ausdehnung ca. 800 km, Nord-Süd ca. 1.800 km, etwa sechs Mal so groß wie Österreich +++ Verwaltung: Zentralstaat mit 5 Regionen und 77 Provinzen, Hauptstadt und Regierungssitz ist Bangkok +++ Politisches System: parlamentarische Monarchie seit 1932 mit Zweikammerparlament, Regierungschef ist der Premierminister, König Bhumibol (seit 1946) ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Armee, laut Verfassung hat der 81-jährige König zwar nur repräsentative Funktion, de facto aber ziemlich viel Macht und Einfluss auf die Politik, was er sagt ist praktisch Gesetz, Thais verehren ihn grenzenlos, für manche ist er fast wie ein Gottkönig +++ Bevölkerung: 66,5 Mio. Einwohner (2006), davon 75% Thais, 14% Chinesen und Minderheiten von Malaien, Indern und Bergvölkern +++ Sprachen: Amtssprache ist Thai (Siamesisch), in manchen Regionen wird auch Chinesisch (Norden) und Malaiisch (Süden) gesprochen, Englisch ist Handels- und Verkehrssprache vor allem in Städten und Touristenzentren, in abgelegenen ländlichen Gegenden sind oftmals auch Straßenschilder nur in der nichtlateinischen Thai-Schrift verfasst +++ Religionen: mit 95% ist der Buddhismus de facto Staatsreligion, daneben gibt es ca. 4% Muslime (vor allem im Süden) sowie Minderheiten von Christen und Hindus, buddhistische Mönche genießen große Wertschätzung, Schreine und Buddhastatuen sind Thais heilig und überall im Alltag präsent

Die größten Städte: Bangkok (Krung Thep) (6,8 Mio.), Chiang Mai (1,65 Mio.), Samut Prakan (400.000), Nonthaburi (300.000), Udon Thani (230.000), Nakhon Ratchasima (Khorat) (210.000), Chonburi (200.000), Hat Yai (190.000)
Für die Metropolregion von Bangkok schätzt man die Einwohnerzahl auf ca. 11,5 Millionen. Da es in Thailand keine Meldepflicht gibt, gibt es je nach Quelle sehr stark von einander abweichende Einwohnerzahlen.




_LANDKARTE



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_HINKOMMEN


Mit dem Flieger
Von Europa gibt es ganzjährig zahlreiche Linien- und Charterflüge. Günstige Tickets sind ab 600 Euro zu haben. In der Hauptsaison von Oktober bis Februar ziehen die Ticketpreise deutlich an. Günstige Flüge gibt es nur bei sehr früher Buchung.
Wer beim Abflugort flexibel ist und nicht direkt von Frankfurt, Wien oder Zürich fliegen muss, kommt manchmal auch ab Amsterdam, Brüssel oder Helsinki günstiger nach Bangkok. Eine andere Variante, die sich vor allem in der Hochsaison lohnen kann: Man fliegt erst nach Singapur, Kuala Lumpur oder Hongkong und nimmt dann einen asiatischen Billigflieger (AIR ASIA, JET STAR ASIA, TIGER AIRWAYS) nach Bangkok.
Die Flugzeit für Nonstop-Flüge von Frankfurt nach Bangkok beträgt rund 11 Stunden, mit Zwischenstopps kann sich die Reisezeit glatt verdoppeln.

Internationale Flüge aus Europa werden über Bangkoks Mega-Flughafen SUVARNABHUMI INTERNATIONAL AIRPORT (BKK) abgewickelt, der rund 30 km östlich vom Zentrum liegt.
In der Hochsaison gibt es auch direkte Charterflüge aus Europa zu den internationalen Flughäfen der Inseln PHUKET (HKT) und KO SAMUI (USM).

Im August 2010 hat der Highspeedtrain Bangkok Airport Link den Betrieb zwischen Flughafen und City aufgenommen.
Touristen haben 2 Optionen: jede halbe Stunde nonstop in 15 Minuten mit der Express Line zwischen Flughafen und City-Bahnhof Makkasan oder alle 15 Minuten rund eine halbe Stunde Fahrt mit der City Line (8 Stationen) bis zum Bahnhof Phaya Thai.
Beide Linien verkehren von 6 Uhr morgens bis Mitternacht und bieten Anschluss ans Nahverkehrsystem mit U-Bahn (MRT) und Skytrain (BTS). Spätestens zum Jahresende 2010 werden Passagiere der Expresslinie bereits am City-Bahnhof Makkasan einchecken können. [Infos & Fahrplan]

Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fliegen folgende Airlines teilweise täglich nonstop oder mit Zwischenstopp nach Bangkok oder Phuket:
AIR BERLIN mehrmals wöchentlich ab Berlin, Düsseldorf und München mit Zubringerflügen von mehreren deutschen Flughäfen, außerdem ab Wien, Salzburg und Graz sowie ab Zürich AUSTRIAN AIRLINES täglich ab Wien, Zubringerflüge von mehreren deutschen Städten CONDOR in der Hochsaison mehrmals wöchentlich ab mehreren deutschen Flughäfen, Wien und Zürich sowie von München nach Phuket EMIRATES mehrmals wöchentlich ab Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Wien und Zürich mit Zwischenstopp in Dubai (sehr komfortabel, täglich mit einem A380) ETIHAD AIRWAYS, mehrmals wöchentlich ab Frankfurt und München mit Zwischenstopp in Abu Dhabi (sehr komfortabel) EVA AIRWAYS taiwanesische Airline, mehrmals wöchentlich ab Wien und Amsterdam FINNAIR mehrmals wöchentlich ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Wien mit Zwischenstopp in Helsinki LUFTHANSA täglich ab Frankfurt, Zubringerflüge von den meisten deutschen Städten QATAR AIRWAYS Airline des Scheichtums Qatar, mehrmals wöchentlich ab Berlin, Frankfurt, München, Wien und Zürich mit Zwischenstopp in Doha SINGAPORE AIRLINES täglich ab Frankfurt mit Stopp in Singapur SWISS täglich ab Zürich, Zubringerflüge von mehreren deutschen Städten THAI AIRWAYS Thailands nationale Airline bietet 21 Nonstop-Flüge pro Woche ab Deutschland nach Bangkok, täglich ab Frankfurt (2x) und München (1x) sowie Zürich (2x), von mehreren deutschen Städten Zubringerflüge mit Lufthansa

Das Internetportal gay-thailand.de hat die meisten Airlines, die von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Bangkok fliegen, nach Service, Ticketpreisen, Komfort und anderen Merkmalen unter die Lupe genommen. Außerdem gibt es dort auch eine Übersicht zu den Billigfliegern in Südostasien.
[Airline-Check] & [Billigflieger Südostasien]


Einreisebestimmungen
Deutsche, Österreicher und andere EU-Staatsbürger sowie Schweizer benötigen zum Aufenthalt von maximal 30 Tagen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über die Ausreise hinaus gültig sein muss. Wer länger bleiben möchte, muss vorher ein Touristenvisum für 60 Tage bei einem thailändischen Konsulat beantragen (s. ADRESSEN & INFOS).
Visumfreie Touristen, die einen kurzen Abstecher nach Malaysia oder Kambodscha unternehmen, bekommen bei der Wiedereinreise nach Thailand eine weitere Aufenthaltsgenehmigung für 30 Tage, wer über den Landweg wiedereinreist jedoch nur 15 Tage. Alle Touristen müssen auf Nachfrage ein gültiges Rückflugticket vorzeigen können.
Laut einer internationalen Vereinbarung wird angestrebt, dass bis spätestens 2010 alle Personen nur noch mit maschinenlesbaren Pässen einreisen sollen.

Frühere Informationen, wonach Personen mit HIV und Aids und solche, die verdächtigt werden, an Aids erkrankt zu sein, die Einreise verweigert werden kann, sind nicht mehr gültig. Dennoch ist es ratsam, Fragen nach einer Infektion/Erkrankung bei der Einreise stets mit "Nein" zu beantworten, da Grenzbeamte auch andere Gründe finden können, um die Einreise zu verweigern. Wer Aids-Medikamente einnehmen muss, sollte diese auch nicht im Handgepäck mit sich führen.
[mehr zu HIV und Reisen]

Des weiteren behält sich die thailändische Grenzbehörde vor, Reisenden mit ungepflegtem Äußeren oder mit anstößiger Kleidung die Einreise zu verweigern.

Handgepäck
Für alle Flüge ab, nach und innerhalb Thailands gelten neben den üblichen Verboten wie der Mitnahme von Waffen, waffentauglichen Objekten und Munition folgende Sicherheitsregeln fürs Handgepäck: Flüssigkeiten dürfen in Behältern bis maximal 100 ml (gilt auch für Tuben, Cremes und ähnliches) und nur in einem transparenten, verschließbaren Plastikbeutel mit einem Volumen von maximal 1 Liter mitgenommen werden. Flüssige Medikamente dürfen auch in größeren Mengen ins Handgepäck, sofern sie benötigt werden. Am besten ein ärztliches Attest mitführen (auf Englisch). Flüssigkeiten wie Spirituosen oder Parfüm, die nach der Kontrolle im Duty-Free erworben werden, sind davon ausgenommen (das gilt nicht bei Umsteigeflügen mit Zwischenstopp innerhalb der EU!). Die Mitnahme 1 Einwegfeuerzeugs ist erlaubt.
Eine Liste der verbotenen Gegenstände bei Flugreisen findet man auf der Internetseite der [Deutschen Bundespolizei].

Zollbestimmungen
Ein striktes Einfuhrverbot besteht für Waffen, Munition und pornografische Artikel. Zollerklärungen werden im Flugzeug ausgefüllt. Der Schmuggel von Drogen aller Art, insbesondere von Heroin, wird streng bestraft - bis hin zur Todesstrafe!
Wer Antiquitäten oder Buddha-Statuen kauft, muss bei der Ausreise eine Genehmigung des thailändischen Department of Fine Arts vorlegen (die meisten Geschäfte erledigen das für ihre Kunden).


_GESUNDHEIT


Für Touristen aus EU-Ländern und der Schweiz bestehen keine Impfvorschriften. Generell ist jedoch ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B, Tetanus und Diphterie empfehlenswert.
Menschen mit HIV und Aids sollten Medikamente von zuhause mitbringen und dabei die ganzjährig tropischen Temperaturen bedenken.
Das Risiko für gängige Reisekrankheiten - Wurmbefall und vor allem Durchfall - lässt sich allein durch konsequente Hygiene beim Essen und Trinken stark verringern. Leitungswasser sollte man nicht trinken (Zähneputzen ist okay). Vorsicht gilt auch bei Garküchen auf Straßen und Märkten. Dort sollte man nur Gekochtes oder Gebratenes essen und von offenen Getränken mit Eiswürfeln die Finger lassen.
In Touristenorten und besonders in Ferienanlagen sind die hygienischen Verhältnisse im allgemeinen jedoch gut. Des weiteren lassen sich Gesundheitsrisiken durch konsequenten Mückenschutz (ggf. Mosquitonetz im Hotelzimmer) erheblich reduzieren.

Besondere Risiken:
Malaria Vorweg: Touristen, die sich auf den üblichen Routen bewegen, sind nicht gefährdet. Städte und Touristenzentren wie Phuket, Ko Samui und Pattaya sind malariafrei. Lediglich auf der Insel Ko Chang (Osten) besteht eine geringe Malariagefahr. Ein erhöhtes Risiko gibt es allerdings in den Grenzgebieten zu Myanmar und zu Kambodscha. Auf Trekkingtouren muss man aber deshalb nicht verzichten. Eine Malaria-Prophylaxe mit Tabletten vor der Reise ist nur sinnvoll, wenn man sich länger als 1 Woche in den genannten Gebieten aufhält, außerdem sollte man sich vorher bei seinem Arzt oder einem Tropeninstitut über die aktuelle Gefahrenlage sowie Medikamentenresistenzen erkundigen.
Den besten Schutz bietet das komplette Programm der Mückenabwehr: hautbedeckende Kleidung (vor allem in der Dämmerung und abends), Anti-Mücken-Lotions, Moskitonetz beim Schlafen und ggf. spezielle Räucherspiralen.

Borreliose wird durch Zecken übertragen, Symptome sind Hirnhautreizung und Gelenkschmerzen, kommt landesweit vor, betroffen sind vor allem Touristen mit Outdoor-Aktivitäten, Schutz nur möglich durch hautbedeckende Kleidung und Anti-Zecken-Mittel
Dengue-Fieber wird durch Stechmücken übertragen und verursacht Fieberanfälle, Kopf- und Muskelschmerzen, kann landesweit vorkommen, vor allem in der Regenzeit, Schutz nur durch konsequenten Mückenschutz
Bilharziose wird durch Saugwürmer verursacht, die landesweit vorkommen, Symptome sind Fieber, blutiger Urin und Stuhlgang, da die Würmer in Süßwassergewässern leben und durch die Haut in den Körper gelangen, kann ein Infektionsrisiko ganz einfach ausgeschlossen werden: weder in Flüssen noch anderen Binnengewässern waten oder baden!
Tollwut ist landesweit verbreitet und verursacht jährlich relativ viele Todesfälle, vor streunenden Hunden sollte man einen weiten Bogen machen, wer von einem Hund, einer Katze, einem Affen oder anderen Tieren gekratzt oder gebissen wird, muss sich sofort impfen lassen, da sonst tödlich!

Keine dramatische, aber doch lästige Begleiterscheinung sind Erkältungen, wenn man vom kühlen Norden ins tropische Klima fliegt. Schuld sind die langen Flüge mit trockener Luft, der krasse Klimawechsel, vor allem aber Ventilatoren und Klimaanlagen, die in Geschäften, Supermärkten, Hotels, Bars und Verkehrsmitteln für teilweise "eiskalte" Temperaturen sorgen. Thais ziehen sich selbst in PKWs lieber einen Pullover über, als die Klimaanlage runterzufahren!
Die HIV-Infektionsrate ist relativ hoch in Thailand. Safer Sex ist deshalb bei allen sexuellen Kontakten dringend zu empfehlen!

Die medizinische Versorgung ist vor allem in Großstädten und Touristenzentren sehr gut, in ländlichen Gebieten entspricht sie jedoch nicht immer europäischem Standard. In Bangkok, Pattaya und Phuket gibt es modernste Privatkliniken, die nicht nur für Schönheitsoperationen gezielt um "Kunden" aus den Industrieländern werben. Größere Hotels haben oft eigene Bereitschaftsärzte.
Generell gilt: Wer zahlt, wird auch behandelt. Im allgemeinen sind die Behandlungskosten vergleichsweise niedrig und auch Medikamente günstig. Eine private Reisekrankenversicherung fürs Ausland inklusive Rücktransport im Notfall ist dringend zu empfehlen.
Tipp: Manche Kreditkartenverträge beinhalten bereits eine solche Versicherung - also vorher Konditionen checken, bevor man zuviel bezahlt!

[Gesundheitstipps aus schwuler Sicht]


_KLIMA


Thailand ist ein tropisches Land, in dem die Regenzeiten den Jahresrhythmus bestimmen. Generell ist es in den meisten Landesteilen ganzjährig warm bis heiß sowie trocken bis feucht.
Kühler wird es nur im Norden Thailands, der höher liegt und von kontinentalerem Klima beeinflusst wird. Dort können die Tagestemperaturen in der Trockenzeit auf 38°C klettern und in klaren Nächten auch schon mal bis auf den Gefrierpunkt fallen. Die Küsten und bestimmte Inseln haben je nach Ost- oder Westlage eigene Klimaverhältnisse und Regenzeiten.

Grob kann man 3 Jahreszeiten unterscheiden:
"Kühle" Jahreszeit von November bis Februar, in Bangkok schwankt die Temperatur zwischen 20°C (morgens) und 30°C (nachmittags), an der Westküste der Malayischen Halbinsel in Südthailand (Phuket, Krabi) ist es sonnig und sehr warm, Ausnahme: Ko Samui und Ostküste der Malayischen Halbinsel, im November und Dezember regnet es dort häufiger und heftig
Heiße Jahreszeit von März bis Mai, Regen fällt nur gelegentlich, in Bangkok klettern die Temperaturen bis auf 40°C, angenehmer ist der Aufenthalt an der Küste (Pattaya), auch der höhergelegene Norden ist angenehmer
Regenzeit von Mai bis Oktober, der Monsun bringt reichlich Niederschläge, die vielerorts zu Überschwemmungen führen können, an der Westküste (Malayische Halbinsel) im Süden (Phuket, Krabi) kann es sehr stark regnen, Ausnahme: Ko Samui und Ostküste im Süden, wo es sonnig und sehr warm ist. Die Periode des Monsunregens kann von Jahr zu Jahr stark schwanken, außerdem gibt es große regionale Abweichungen.

Die ideale Reisezeit für Thailand ist November bis Februar, wenn es trocken, nicht so heiß und feucht ist. Für Ko Samui und die Ostküste im Süden sind Mai bis August optimal. Wer gegen warme Regenschauer nichts einzuwenden hat, kann Thailand aber ganzjährig besuchen.
Die Wassertemperaturen im Golf von Thailand und am Indischen Ozean liegen ganzjährig bei angenehmen 26°-29°C.

Die kühlsten Monate sind Dezember und Januar mit durchschnittlichen Tiefsttemperaturen von 20°C, die heissesten Monate März, April und Mai mit Temperaturen von 34°C und Höchstwerten bis 40°C. Die Luftfeuchtigkeit liegt ganzjährig bei 70-80%. Die Zahl der Regentage pro Monat schwankt zwischen 1 und 15, wobei es in der Regenzeit täglich regnen kann.
(landesweite Durchschnittswerte)

Aktuelles Wetter für Thailand und seine Regionen bei [wetteronline.de]


_GELD & PREISE


Zahlungsmittel ist der thailändische Baht. Mit der EC-Maestro-Karte kann man an fast allen Bank- und Geldautomaten (mit dem Maestro- oder Cirrus-Symbol) Bargeld ziehen, ebenso mit den gängigen Kreditkarten. Geldautomaten sind weit verbreitet, selbst in kleineren Orten.
In Touristenorten kann man Bargeld oder Reiseschecks (Euro, Schweizer Franken) problemlos in Banken und Wechselstuben (bessere Kurse) tauschen, in Hotels zahlt man oft hohe Tauschgebühren. Reiseschecks bieten die besten Kurse und sind zudem sicherer als Bargeld.
Mit gängigen Kreditkarten wie MASTERCARD, VISA und AMERICAN EXPRESS (DINER'S CLUB seltener) kann man vielerorts nur in Hotels, größeren Geschäften bzw. bei größeren Summen bezahlen, oftmals mit einem (nicht legalen) Aufschlag von ein paar Prozent. In abgelegenen Regionen ist man mit der Kreditkarte aufgeschmissen. Ob und welche Karten akzeptiert werden, ist meist durch Logos an der Eingangstür ersichtlich.
Man sollte also immer ausreichend Bargeld dabei haben und auch daran denken, dass sich außerhalb von Großstädten und Touristenzentren größere Scheine (500, 1000 Baht) nur schwer wechseln lassen.

Wechselkurse: 1 Baht (THB) = 100 Satang
Banknoten gibt es zu 20, 50, 100, 500 und 1000 Baht
Münzen zu 1, 2, 5 und 10 Baht sowie 25 und 50 Satang


1 Euro = 44,81 Baht 1 Baht = 0,02 Euro
1 CHF = 36,71 Baht 1 Baht = 0,02 CHF (Stand: 14. Mai 2014)

Für die wichtigsten Reisewährungen bietet GAYSONTOUR eine Umrechnungsfunktion mit Tabelle zum Ausdrucken für die Reise an [Währungsrechner]

Generell gilt: Für Deutsche, Österreicher und Schweizer ist Thailand ein sehr günstiges Reiseland. Vom Hotelzimmer übers Restaurant bis zum Nachtleben ist alles spürbar billiger als zu Hause, auch wenn die Preise in Bangkok und den Touristenzentren höher sind als im übrigen Land.
Das Menü im Restaurant gibt's schon ab 5 Euro und die Übernachtung im Mittelklassehotel in Bangkok ist schon für 30 Euro zu haben. Auch Markenklamotten sind günstig. Auf jeden Fall lohnt sich die Anfertigung eines Maßanzugs. Die gibt es in guter Qualität und Verarbeitung bereits für 100 Euro (3 Tage Anfertigung einplanen). Und für Raucher gilt: Zigaretten sind im Land billiger als im Dutyfree.

Natürlich kann, wer will, auch wesentlich mehr Geld los werden. An luxuriösen Hotels, Ferienanlagen oder Geschäften herrscht in Thailand kein Mangel. Seit geraumer Zeit legt auch die Regierung mehr Augenmerk auf die Förderung des gehobenen Tourismus.
Preise in Kaufhäusern, Supermärkten, Restaurants und Bars sind in der Regel Festpreise, aber auf Märkten, bei Straßenhändlern, beim Schneider, bei Dienstleistern oder in vielen Taxis kann man durchaus handeln - aber immer mit einem Lächeln, sonst hat man schlechte Karten!

Trotz der für Europäer günstigen Preise, kann man sich bei Gesamteinkäufen von mindestens 5.000 Baht bzw. 2.000 Baht pro Geschäft die Mehrwertsteuer in Höhe von 10% bei der Ausreise erstatten lassen. Bei normalen Einkäufen sollte man sich jedoch die Rückerstattung allein schon wegen der zeitlich aufwändigen und bürokratischen Prozedur am Flughafen ersparen. Bei höheren Summen, etwa für Antiquitäten oder Schmuck, kann es sich allerdings lohnen - vorher checken, ob das Geschäft berechtigt ist, entsprechende Rechnungen auszustellen (Schild "VAT Refund for Tourists"). [Infos]

Bei aller Freude über die günstigen Preise sollte man allerdings eines nicht vergessen - und sich dementsprechend sensibel verhalten: Für die meisten Thais sind viele Waren sehr teuer, da sie nur einen Bruchteil dessen pro Monat verdienen, was der normale Tourist in 2 Wochen Thailand-Urlaub locker ausgibt!


_KOMMUNIKATION


© Jürgen Bieniek

Die internationale Vorwahl für Telefonate aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern Europas nach Thailand ist 0066 (danach die Ortsvorwahl ohne die "0" + Rufnummer), bei Auslandsgesprächen in Thailand wird zuerst die 001 und danach der internationale Code des betreffenden Landes gewählt, also nach Deutschland 00149, in die Schweiz 00141 und nach Österreich 00143 (danach die Ortsvorwahl ohne die "0" am Anfang + Rufnummer).
Wichtig: Bei Gesprächen innerhalb Thailands muss auch bei Ortsgesprächen die Vorwahl immer mitgewählt werden!
Öffentliche Telefonzellen (grün fürs Inland, gelb fürs Ausland) funktionieren in der Regel nur mit Telefonkarten, die man z.B. in den zahlreichen 7eleven-Shops kaufen kann. Oftmals funktionieren die Telefone aber nicht. Von Telefonaten aus dem Hotel ist abzuraten: Sie sind selbst für thailändische Verhältnisse sehr teuer!

Mobiltelefone sind auf jeden Fall günstiger. Das Netz ist sehr gut ausgebaut, so dass man mit wenigen Ausnahmen überall Empfang hat. Gängige Mobiltelefone kann man problemlos benutzen. Alle thailändischen Anbieter haben Roaming-Verträge mit ausländischen Mobilfunkfirmen. Vieltelefonierer kaufen sich am besten eine Prepaid-Card, die ist günstiger und gibt's in den zahlreichen Telefonshops oder den 7eleven-Shops, wo Verkäufer die Karten auch gleich aktivieren.

In Notfällen wenden sich Touristen an die Englisch sprechende Touristenpolizei, die in Bangkok unter der Nummer 1699 und landesweit unter 1155 erreichbar ist. In größeren Hotels oder Ferienanlagen wendet man sich am besten ans Personal.

Internet ist in Thailand weit verbreitet. Hotels verfügen in der Regel über Internetanschluss, je nach Standard auch in den Zimmern. Ansonsten gibt es in Großstädten und Touristenzentren an jeder Ecke Internetcafés oder Lokale mit W-Lan. Vor allem in Großstädten und in Bangkok ist Highspeed-Internet Standard. Hin und wieder kommt es jedoch zur Überlastung des Netzes.

Die thailändische Post gilt als zuverlässig. Briefmarken gibt es auf Postämtern, aber auch in vielen Shops und Hotels, in Touristenorten auch dort, wo man Postkarten kaufen kann. Luftpost nach Europa ist 5-7 Tage unterwegs.


_ÖFFNUNGSZEITEN & FEIERTAGE


Öffnungszeiten
Ladenschlussgesetze wie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gibt's in Thailand nicht. Kaufhäuser und Einkaufszentren in Bangkok und anderen Großstädten haben in der Regel täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Kleinere Geschäfte öffnen nach Bedarf, vor allem in Touristenorten auch länger als 21 Uhr. Vielerorts gibt es 7eleven-Shops, die rund um die Uhr öffnen. Dort gibt's alle Dinge des täglichen Bedarfs. Außerdem kann man überall auf Straßenmärkten - so auch in Bangkok - bis weit nach Mitternacht einkaufen. Nicht nur in den Touristenorten öffnen viele Geschäfte auch an Feiertagen.

Postämter sind in der Regel täglich von 8.30 bis 15.30 Uhr, an Verkehrsknotenpunkten auch länger geöffnet, Banken öffnen Mo-Fr von 9-15.30 Uhr, Wechselstuben sind meist bis 22 Uhr offen. Für Museen oder Tempelanlagen gibt es keine einheitlichen Öffnungszeiten.

Gesetzliche Feiertage
Neujahr: 1. Januar Ma Kha Bucha: Februar/März (Vollmondtag, buddhistischer Feiertag) Chakri-Tag: 6. April (Inthronisation des ersten Chakri-Königs) Songkran-Fest: Mitte April (Thailändisches Neujahrsfest, eines der wichtigsten Feste, oft mit Wasserschlachten in den Straßen) Tag der Arbeit: 1. Mai Krönungstag: 5. Mai (zu Ehren von König Bhumibol) Visakha Bucha: Mai (Vollmondtag, heiligstes buddhistisches Fest) Nationalfeiertag: 1. Juli Kao Phansa: Juli (buddhistischer Fastentag) Geburtstag von Königin Sirikit: 12. August (Muttertag) Chulalongkorn-Tag: 23. Oktober (Todestag von König Rama V.) Loi Krathong: Anfang November (besinnliches Fest, bei dem für die Götter des Wassers kleine Schiffchen mit Blumen und Opfergaben auf Flüssen und Seen ausgesetzt werden) Geburtstag von König Bhumibol: 5. Dezember Verfassungstag: 10. Dezember Silvester: 31. Dezember
(buddhistische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und verschieben sich entsprechend von Jahr zu Jahr)


_SICHERHEIT


Thailand gilt als sehr sicher - erst recht im Vergleich zu vielen anderen Fernreisezielen. Auch in Bangkok kann man sich selbst nachts frei und sicher auf der Straße bewegen.
Thais sind gegenüber Touristen sehr gastfreundlich und zuvorkommend. Auch allein kann man problemlos durchs Land reisen. Vor allem in Touristenzentren sowie in Gegenden mit regem Nachtleben gibt es zwar die üblichen Formen von Kleinkriminalität wie Diebstähle und Trickbetrügereien, eher selten sind aber schwerere Delikte wie Raubüberfälle.
Wer die üblichen Sicherheitsregeln heherzigt und nicht leichtsinnig wird, kann im "Land des Lächelns" einen sehr entspannten Urlaub genießen.

Touristen sind verpflichtet, sich ausweisen zu können. Eine gute Kopie des Reisepasses (mit der Seite des Einreisestempels) reicht in der Regel aus. Auf Straßen werden Touristen kaum von der Polizei kontrolliert, aber in Diskotheken und Bars kommt es immer wieder zu Razzien auf der Suche nach Drogen und Minderjährigen. Deshalb wird in Discos auch das Alter kontrolliert. Es ist immer besser, man kann sich vor Ort ausweisen. Bei Razzien kommt es auch vor, dass Urinproben zum Drogennachweis genommen werden. Wer also keine ernsten Probleme bekommen will, sollte von Drogen aller Art und Minderjährigen (unter 18) unbedingt die Finger lassen!

In Notfällen wenden sich Touristen an die Englisch sprechende Touristenpolizei, die in Bangkok unter der Nummer 1699 und landesweit unter 1155 erreichbar ist. In größeren Hotels oder Ferienanlagen wendet man sich am besten ans Personal.

Vor Reisen in die südlichen Grenzprovinzen zu Malaysia wird dringend abgeraten. Dort verüben seit einigen Jahren radikale muslimische Gruppierungen häufig terroristische Anschläge auf staatliche Einrichtungen und Repräsentanten, worauf thailändische Polizei und Armee mit Härte reagieren. Die Spannungen im Süden haben natürlich die Gefahr terroristischer Anschläge im ganzen Land erhöht.
Reisen ins Grenzgebiet zu Myanmar sollte man nur in Gruppen bzw. mit Reiseführer unternehmen. Aus dem Grenzgebiet zu Kambodscha wird immer wieder von Überfällen durch bewaffnete Banden berichtet. Allein sollte man in diese Gegenden also nicht reisen.

© Thailand Tourismus

Sonstige Risiken
Die häufigsten Todesursachen bei Touristen sind übrigens Unfälle mit Motorrädern (wer sich unsicher fühlt, sollte es bleiben lassen) und - ob man's glaubt oder nicht - Erschlagen werden durch herunterfallende Palmwedel und Kokosnüsse am Strand!

Vor allem bei Outdoor-Aktivitäten in der Natur besteht ein Risiko, mit giftigen Schlangen in Berührung zu kommen. Feste Kleidung und Schuhwerk sind auf jeden Fall empfehlenswert, immer auch Notrufnummern bzw. die Nummer des Hotels im Handy abspeichern.

Unerfahrene Taucher oder Neulinge sollten nur mit empfohlenen Veranstaltern und in Gruppen tauchen. Sie kennen die Gefahren durch giftige Meerestiere wie Stachelrochen oder Steinfische und wissen im Notfall, was zu tun ist.
Leider breiten sich in Folge der Klimaerwärmung auch in thailändischen Gewässern gefährliche Quallen immer mehr aus. So starb im April 2008 ein Tourist auf Ko Lanta (im Süden) durch den Kontakt mit der "Seewespe", einer Quallenart, die als giftigstes Meerestier gilt und bislang nur in Australien bekannt war.
Seit der Tsunami-Katastrophe Weihnachten 2004 wurden an allen belebten Stränden Warnsysteme mit Sirenen installiert und Fluchtwege markiert.

[Tipps zur Sicherheit auf Reisen]


_REISEN IM LAND


Für Pauschaulurlauber, das Gros der Touristen, stellt sich die Frage nicht, wie man durchs Land reist. Wer auf eigene Faust durchs Land reisen will, kommt am besten mit Bus, Mietwagen oder dem Flugzeug voran.

© Thailand Tourismus

Beliebte Reiseziele sind neben Bangkok und Chiang Mai (Norden) die östlich von Bangkok gelegenen Badeorte Pattaya, das weniger überlaufene Bang Saen, die Inseln Ko Samet und Ko Chang nahe der kambodschanischen Grenze sowie die westlich von Bangkok gelegenen Badeorte Cha'am und Hua Hin. Lohnenswert ist auch ein Abstecher in die alte Haupstadt Ayutthaya nördlich von Bangkok.
Im Süden sind die Inseln Ko Samui und Ko Phangan (Golf von Thailand) sowie Phuket, die Gegend um Krabi, die Inseln Ko Lanta und Ko Phi Phi (Andamanen-See) beliebte Ziele.
Wer nur ein wenig abseits touristischer Pfade reist, findet teilweise noch völlig vom Massentourismus unbehelligte Inseln und Strände vor.


Mit dem Flieger
Für größere Entfernungen ist das Flugzeug immer noch am bequemsten und dank der Konkurrenz am Himmel immer noch recht günstig.
Inlandsflüge von Bangkok starten in der Regel vom internationalen Flughafen DON MUEANG (DMK, ca. 24 km nördlich vom Zentrum), aber auch vom neuen SUVARNABHUMI AIRPORT (BKK, ca. 30 km östlich vom Zentrum) zu den internationalen Flughäfen von CHIANG MAI (CNX, ca. 10 Min. mit dem Taxi zum Zentrum), PHUKET (HKT, ca. 35 km von Phuket-Stadt entfernt, Busse und Taxis fahren zur Stadt), CHIANG RAI (CEI, ca. 8 km zum Zentrum), SAMUI (USM) auf der Insel Ko Samui und KRABI (KBV, ca. 15 km zum Zentrum und 40 km zum Badeort Ao Nang).

Sowohl zwischen Bangkok und den genannten Zielen wie auch zwischen den Städten untereinander gibt es mehrmals tägliche Verbindungen, die teilweise recht preisgünstig sind. Neben der nationalen Airline THAI AIRWAYS, die neben Bangkok 11 weitere innerthailändische Ziele wie Chiang Mai (10x täglich), Phuket (10x), Krabi (3x) und Ko Samui (2x) anbietet (vom SUVARNABHUMI Airport), können Reisende aus dem großen Angebot der Low-Cost-Flieger AIR ASIA, BANGKOK AIRWAYS und NOK AIR wählen, die vor allem die Strecken nach Phuket, Krabi, Samui und Chiang Mai bedienen.
Die Flugzeit von Bangkok zu allen Zielen in Thailand beträgt zwischen 1 Stunde und 1 Stunde 20 Minuten.


Mit dem Bus/Mietwagen
Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut und der Verkehr ist außerhalb der Metropolregion von Bangkok noch einigermaßen überschaubar. In die größeren Städte oder Touristenzentren gibt es relativ gute Busverbindungen. Man muss allerdings schon Zeit mitbringen. Busse oder Mietwagen sind nur bei kürzeren Entfernungen komfortabel.

Ein Auto mietet man am besten zuhause bei einer bekannten Mietwagenfirma, um beim Versicherungsschutz auf Nummer sicher zu gehen. Ein internationaler Führerschein ist erforderlich (gilt nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein). Das Mindestalter beträgt 21 Jahre.
Ungeübte Autofahrer sollten nicht unbedingt nach der Ankunft am Bangkoker Flughafen mit der Fahrpraxis beginnen. Erstens herrscht Linksverkehr, zweitens ist der Verkehr einfach mörderisch chaotisch!

Fahrtzeiten von Bangkok zu folgenden Zielen:
Chiang Rai 12 Stunden (Bus/PKW) Chiang Mai 10 Stunden (Bus/PKW) und 15 Stunden (Zug) Hua Hin 3 Stunden (Bus/PKW) und 4 Stunden (Zug) Pattaya 3 Stunden (Bus/PKW/Zug) Phuket 11 Stunden (Bus/PKW) Ko Samui 14 Stunden (Bus/PKW/Zug) (ungefähre Angaben)


Mit dem Zug
Zugfahren in Thailand ist sicher ein Erlebnis. Es gibt Hauptrouten in alle vier Himmelsrichtungen. Die Züge sind bequem und entsprechen in der 1. Klasse europäischem Standard. Sie fahren jedoch recht langsam, man sollte also viel Zeit mitbringen. Für die Ticketbuchung fragt man am besten die Rezeption seines Hotels, da die Homepage der staatlichen Eisenbahngesellschaft diesen Service nur auf Thailändisch anbietet.

Tuk-Tuks & Boote
Reisende, die an einem Ort bleiben, bewegen sich am besten per Taxi, mit den sehr populären Tuk-Tuks (dreirädrige Motorrad-Rikschas) oder Longtail-Booten fort. So hat man keinen Stress mit dem Mietwagen und muss sich auch nicht halsbrecherischen Motorradfahrern aussetzen. Bei Taxen (ohne Taxameter) sowie bei Tuk-Tuks sollte der Fahrpreis immer vorher ausgemacht werden (im Hotel nach den üblichen Preisen fragen!). Mit Longtailbooten, die es an so gut wie jedem Strand gibt, kommt man an der Küste zuverlässig zum gewünschten Ziel - inklusive der "einsamen" Insel.


_GUT ZU WISSEN


Reisen für Behinderte
In Thailand werden Menschen mit Behinderung und solche, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, so gut wie überall ignoriert. Selbst größere Hotels sind nicht barrierefrei, von Gehwegen, Verkehrsmitteln oder Stränden ganz abgesehen. Kurzum: Für Menschen mit gravierender Behinderung ist Reisen in Thailand alles andere als eine entspannte Angelegenheit!

© Thailand Tourismus

Zeitzone
Thailand ist der mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ) um 6 Stunden voraus, d.h. um 12 Uhr mittags in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es in Thailand bereits 18 Uhr. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit vom letzten Sonntag im März (Uhrzeit wird 1 Stunde vorgestellt) bis zum letzten Sonntag im Oktober (1 Stunde zurück) beträgt der Zeitunterschied 5 Stunden, da es in Thailand keine Sommerzeit gibt.

Strom
Die Netzspannung entspricht mit 220 Volt der in Deutschland und anderen europäischen Ländern. In Touristenorten sind die Steckdosen in der Regel kompatibel, mancherorts ist ein Adapter nötig.
Verkehrsregeln
In Thailand herrscht Linksverkehr! Verkehrsschilder und -regeln sollte man nicht immer blindlings befolgen, da sie von vielen Einheimischen eher locker genommen werden - also immer das Fehlverhalten anderer einkalkulieren. Generell gilt die ungeschriebene Regel: Busse und Lastwagen haben stets Vorfahrt.
In Ortschaften gilt als Höchstgeschwindigkeit 60 kmh, auf Landstraßen und Autobahnen 90-100 kmh. Auf Vordersitzen muss man sich anschnallen, Motorradfahrer müssen einen Helm tragen. Wer von der Polizei wegen Regelverstößen angehalten wird, sollte ohne Diskussion bezahlen.
Trinkgeld
Viele Hotels und bessere Restaurants erheben von sich aus einen Service-Zuschlag von 10%. Trinkgeld gibt man dann nur, wenn man besonders zufrieden ist. Wird der Zuschlag nicht automatisch erhoben, gibt man 10-15% Trinkgeld. Auch Zimmerpersonal und Gepäckträger freuen sich über einen Schein. In Straßenrestaurants oder Garküchen ist Trinkgeld unüblich, ebenso in Taxen und Tuk-Tuks (dreirädrige Motorrad-Rikschas), wenn der Preis vorher ausgehandelt wurde. Wer weniger als 10 Baht Trinkgeld gibt, sollte sich schämen, das grenzt schon an Beleidigung!
Flughafensteuer
Bei der Ausreise muss jeder Tourist vor der Passkontrolle eine Ausreisesteuer in Höhe von 500 Baht bezahlen. Die meisten Touristen denken nicht daran und haben keine Scheine mehr. Dann muss nochmal Geld getauscht werden, was Zeit und Nerven kostet - also die Summe für den Abflug bereithalten!

Rauchen
Seit Februar 2008 wurde das landesweite Rauchverbot verschärft. Es gilt in öffentlichen Einrichtungen, Verkehrsmitteln, auf Bahnhöfen und Flughäfen sowie in allen Restaurants, Bars, Diskotheken und teilweise auf öffentlichen Plätzen. Wer dagegen verstößt, dem drohen ca. 50 Euro Bußgeld - und die thailändische Polizei ist auch gegenüber Touristen nicht zimperlich.
In Bangkoks City darf auf der Straße nur in ausgewiesenen Zonen geraucht werden und das Wegwerfen von Kippen kann ebenfalls eine Geldbuße zur Folge haben. Wer Zigaretten kaufen will, muss die Marke wissen, denn Zigaretten dürfen in Läden im sprichwörtlichen Sinne nur "verdeckt", also nicht für Kunden sichtbar verkauft werden.
Alkohol & Drogen
Der Erwerb und Konsum von Alkohol sind offiziell ab 18 Jahren gestattet. Alkohol gibt es in allen Sorten in vielen Geschäften. Alkoholkonsum auf der Straße ist tabu.
Absolut verboten sind der Erwerb und Konsum von Drogen jeglicher Art. Vor allem Touristen werden bevorzugt von Drogenhändlern auf der Straße angesprochen (Cannabis, Partydrogen). Auf keinen Fall darauf eingehen, denn selbst bei geringen Mengen wandert man auch als Tourist in den Knast, was in Thailand garantiert keine angenehme Erfahrung ist. Außerdem kann das "Lösegeld" zur Freilassung schnell einige Tausend Euro betragen. Auch in Diskotheken ist Vorsicht angesagt, da die Polizei immer wieder Razzien durchführt.
Für Handel mit Heroin droht in Thailand sogar die Todesstrafe!
Umgangsformen
Thais sind im allgemeinen sehr tolerant und höflich gegenüber Touristen, aber gleichzeitig auch sehr zurückhaltend. Emotionen werden selten offen gezeigt, selbst Verliebte halten sich in der Öffentlichkeit mit Zärtlichkeiten zurück. Thais regen sich auch selten auf und bewahren fast immer die Ruhe.
Konfrontation und direkte Auseinandersetzungen sind selten. Als Tourist sollte man seinen Ärger nie lautstark oder aggressiv zum Ausdruck bringen. Wer sich so verhält, "verliert sein Gesicht". Man sollte außerdem nie mit dem Finger auf Personen zeigen oder Thailänder, insbesondere Kinder, am Kopf berühren, denn der Kopf gilt als "Sitz der Seele". In Metropolen wie Bangkok und Touristenorten sind solche Sitten allerdings lockerer als in ländlichen Regionen.

© Jürgen Bieniek

Touristen sollten sich nicht scheuen, Thais mit dem tradionellen Zeremoniell "Wai" zu begrüßen (Hände in Brusthöhe wie zum Gebet falten, dabei Kopf leicht nach vorn senken und lächeln). Man sollte jedoch wissen, dass Jüngere Ältere zuerst grüßen und die Position der gefalteten Hände auch Ausdruck des sozialen Status desjenigen ist, den man grüßt (bei Mönchen gefaltete Hände vor der Stirn, bei Älteren vor der Nase, bei eindeutig niedriger gestellten Personen vor der Brust). Es ist also eher peinlich, wenn man als 40-Jähriger ein Restaurant betritt und als erster die junge Bedienung mit einem "Wai" begrüßt. Thais sehen darüber natürlich locker bis belustigt hinweg (diskret natürlich).
Land des Lächelns
Jedem Besucher fällt sofort auf, dass Thais im Umgang miteinander oft ein Lächeln aufsetzen, sei es zur Begrüßung, zum Abschied, beim Bezahlen auf dem Markt oder bei anderen alltäglichen Kontakten. Lächeln ist eine Art Sprache, die für Europäer nur sehr schwer zu durchschauen ist. Es gibt Dutzende von Arten des Lächelns, mit denen Thais auch negative Emotionen wie Ärger oder Wut ausdrücken. Sei's drum: Für Touristen aus Europa ist es eine ganz neue Erfahrung, in einem Land zu reisen, in dem fast alle immer ein Lächeln auf den Lippen haben.
König & Buddha
Die Königsfamilie, insbesondere König Bhumibol (83), der am längsten regierende Monarch der Welt, und seine Frau Königin Sirikit werden von den Thais grenzenlos verehrt und geliebt. Die Verehrung des Königs ist laut Verfassung sogar Pflicht! Überall in der Öffentlichkeit, in Hotelhallen oder Restaurants hängen Porträts des Königs. Als ausländischer Besucher sollte man es dringend unterlassen, sich darüber lustig zu machen oder kritische Bemerkungen zu verlieren. Das wird als Majestätsbeleidigung empfunden, worüber selbst Thais die Fassung verlieren können. Mindestens verliert man damit aber auf einen Schlag sämtliche Sympathien. Majestätsbeleidigung ist auch strafbar. Ob man's glaubt oder nicht: Dutzende von Touristen landen deswegen alljährlich im Knast!

© Jürgen Bieniek

Die Religion des Buddhismus spielt im Alltag der Thais eine große Rolle. Respekt sollte man buddhistischen Mönchen sowie Buddhastatuen, Schreinen und religiösen Symbolen entgegenbringen, die einem überall begegnen. Mönchen macht man zum Beispiel im Bus Platz und grüßt sie mit einem "Wai". Aus der Nähe sollte man sie nur nach Einwilligung fotografieren (was im übrigen auch für alle anderen Personen gilt).
Kleidung
Freizeitkleidung ist zwar überall akzeptabel, aber Thais legen Wert auf ein gepflegtes Outfit, wenn sie ausgehen. Zumindest abends sollte man nicht in Shorts oder gar mit Badeschlappen auf die Straße oder in die Bars (was auch wegen der kühlen, klimatisierten Räume nicht zu empfehlen ist!). Anzüge werden selten erwartet, es kommt nur darauf an, dass man ein gepflegtes Äußeres an den Tag legt. In Tempelanlagen sind kurze Hosen oder anzügliche Kleidung generell tabu. Schuhe müssen ausgezogen werden, was auch beim Betreten eines Privathauses gilt.
Nacktbaden
Ist ein kulturelles Tabu und überall im Land verboten, wird auch in Touristenorten nicht toleriert. Das gilt auch für "oben ohne" bei Frauen.
Lärm
Thais scheinen sich an keiner Art von Lärm zu stören. Überall läuft entweder der Fernseher oder laute Musik, wird gehupt, knattern Motorräder oder es dröhnt aus einem Club bis in den frühen Morgen. Selbst in einsamen Buchten knattert garantiert irgendwo ein Longtailboot. Wer in Bangkok nachts um 2 Uhr auf der Silom Road schlendert, wird beim Lärmpegel kaum einen Unterschied zu tagsüber feststellen. Beschwerden darüber sind nutzlos, mehr noch, Thais verstehen gar nicht, dass man sich beschwert. Ruhe suchende Touristen sollten das bei der Wahl des Urlaubsortes und Hotels bedenken.
Minderjährige
Sexueller Kontakt mit Personen unter 18 Jahren gilt als sexueller Missbrauch von Minderjährigen und wird auch bei gegenseitigem Einverständnis strafrechtlich verfolgt - und hart bestraft (eine Strafverfolgung kann auch im Heimatland des Touristen stattfinden, so auch in Deutschland). Bei Zweifeln sollte man sich stets den Personalausweis des Partners zeigen lassen oder besser gleich die Finger davon lassen.


_ADRESSEN & INFOS


© Thailand Tourismus

Thailand Tourismus
Das nationale Fremdenverkehrsamt THAILAND TOURISMUS informiert auf seiner Homepage über die wichtigsten Reiseziele und attraktivsten Taucherparadiese im Land und gibt Tipps zur Planung seiner Thailandreise. Urlauber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich außerdem mehrere themenspezifische Broschüren zusenden lassen.

Darüber hinaus gibt das Fremdenverkehrsamt jährlich eine Ausgabe des "Reisemagazin Thailand" heraus. In der Ausgabe 2010 kommen prominente Thailandfans wie der Publizist Roger Willemsen, der Schauspieler Hardy Krüger jr. oder Fußballmanager Rainer Calmund zu Wort, außerdem gibt es Reportagen über sehenswerte Ziele im Land, Tipps für den Lifestyle-Urlaub in Thailand sowie viele nützliche Infos für den reibungslosen Aufenthalt.
Das 84-seitige Magazin gibt es kostenlos (auch für Touristen aus Österreich und der Schweiz) per Online-Bestellung bei Thailand Tourismus [ Menü > "Broschüren"]. [Homepage]

Gay-Thailand.de
Das deutschsprachige Portal bietet neben detaillierten Szeneinfos allgemeine Informationen, Tipps und Nachrichten rund ums Reisen in Thailand. Die Seiten werden von den Betreibern, die in Bangkok beheimatet sind, laufend aktualisiert. [Infos]

Thaiwaysmagazine.com
Das englischsprachige Portal des thailändischen Tourismusmagazins bietet ausführliche allgemeine Infos zu Thailand, Bangkok, Pattaya, Phuket, Krabi, Ko Samui und anderen interessanten Orten. Für die wichtigsten Touristenziele gibt es außerdem Citymaps zum Ausdrucken. Wem das zu umständlich ist: In vielen Tourist-Infos sowie Hotels gibt es aktuelle Printausgaben bzw. Stadtpläne von Thaiways - fragen Sie danach!
[Infos]

Botschaften und Konsulate
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
9 South Sathorn Rd., Yannawa, Bangkok 10120, Tel. (02) 285-6627-8, Fax (02) 287-1776 (Mo, Mi, Fr 8-14 Uhr, Di+Do 8-16.15 Uhr), Telefon bei Notfällen außerhalb der Sprechzeiten: 01-845 62 24 [Kontakt] & [Homepage]

Botschaft der Republik Österreich
14, Soi Nandha, off Soi 1, Sathorn Tai Road, Bangkok 10120, Tel. (02) 303 60 57, Fax (02) 287 39 25 (Mo-Fr 9-12 Uhr) [Kontakt] & [Homepage]

Botschaft der Schweiz
35 North Wireless Rd., Bangkok 10330, Tel. (02) 253-0156-60, Fax (02) 255-4481 (Mo-Fr 9-11.30 Uhr), bei Notfällen außerhalb der Sprechzeiten folgende Rufnummer benutzen: 0066-1-822 49 21 (bis 24 Uhr) [Kontakt] & [Homepage]




Bildnachweise:
Flagge Thailand © moonrun - Fotolia.com
letztes Bild (Ausschnitt) © Thailand Tourismus












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